Das DDR Spielzeugmuseum in Aschersleben – Eine nostalgische Reise in die Welt des Spielens in der Deutschen Demokratischen Republik

Bild: Handgemaltes Bild an der Südseite des DDR Spielzeugmuseums in Aschersleben - Frau Elster, Herr Fuchs, der Sandmann, Schnatterinchen, Pittiplatsch und Moppi.

Kinder wollen Spielen! So war das auch in der DDR – und genügend Kinderspielzeug gab es immer. Für Jungen Autos und Panzer und für Mädchen Puppenstuben, Kaufläden und Puppenwagen. Das DDR Spielzeugmuseum in Aschersleben lässt für alle, die in der DDR groß geworden sind, nostalgische Erinnerungen wach werden.

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Robert Büchner – Der erste Oberbürgermeister von Eisleben nach dem Zweiten Weltkrieg

Bild: Kundgebung der Kampfgruppen der DDR am Lenindenkmal von Eisleben. Historische Aufnahme aus den 1980er Jahren.

Einleitung Bis zum 9. Dezember 1991 stand in der alten Bergbau- und Industriestadt Eisleben in zentraler Lage am Plan ein überlebensgroßes Lenindenkmal. Um dieses Denkmal rankte sich die Geschichte der Rettung vor der Zerstörung während des Zweiten Weltkrieges durch klassenbewusste Arbeiter. Von Seiten der Regierung der DDR wurde diese Rettungsgeschichte immer wieder verbreitet. Ihren Ausgang hat diese Legende bei Robert Büchner – dem ersten Bürgermeister der Lutherstadt Eisleben nach dem Zweiten Weltkrieg – genommen. Wieviel an dieser Legende wahr oder erfunden ist, wird sich wahrscheinlich nicht mehr herausfinden lassen. Die Persönlichkeit Robert Büchner jedenfalls ist faszinierend. Sein Lebenslauf ist durch ständige Wechsel zwischen Karriere und Degradierung gekennzeichnet und auch geprägt durch Widersprüche. Es gibt nur wenige Menschen, die immer wieder bei den…

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Betriebsessen in der DDR in den Betrieben des VEB Mansfeld Kombinat Wilhelm Pieck und die „Woche der Gesunden Ernährung 1989“ im VEB Walzwerk Hettstedt

Bild: Deckblatt des Rezeptheftes "Woche der Gesunden Ernährung 1989" vom VEB Walzwerk Hettstedt.

Die Betriebe des VEB Mansfeld Kombinat Wilhelm Pieck haben Ihren Beschäftigten in den Kantinen neben einer Versorgung mit Bockwurst und belegten Brötchen in der Frühstückspause auch warme Mittagessen ausgegeben. Eine warme Mahlzeit gab es auch in Mittagschichten und den Nachtschichten, wenn in den Betrieben in Schichten gearbeitet wurde. Da in der Regel in der DDR auch Frauen ganztägig berufstätig waren, hatte das Mittagessen in den Betrieben einen besonderen Stellenwert. Abends wurde meist nicht zu Hause gekocht, auch aus Zeitgründen.

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