Egeln – Die Wasserburg

Bild: Die Wasserburg Egeln.

Mit freundlicher Unterstützung von Herrn Uwe Lachmuth, Museumsleiter der Wasserburg Egeln www.burg-egeln.de Ein Kastell in Egeln wurde urkundlich erstmals im 10. Jahrhundert erwähnt. Die Orte Oster- und Westereguln gehörten zusammen mit einem Teil des nahen Hakel zur Ausstattung des Grafen Siegfried, dem einzigen Sohn des berühmten Markgrafen Geros und Paten Kaiser Ottos I. Es ist aber auf Grund der bevorzugten Lage des Ortes anzunehmen, dass hier bereits deutlich früher eine Siedlung bestanden hat. Siegfried verstarb sehr jung um das Jahr 959, so dass sein Vater Gero die Besitzung dem neu gegründeten Kloster Gernrode zuschrieb. Diesem Kloster stand Siegfrieds Witwe Hathui, geborene von Billung, über einen Zeitraum von 55 Jahren als Äbtissin vor.

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Mansfeld – Eine kurze Geschichte von Burg, Festung, Schlosskirche und neogotischem Schloss

Auf einem Bergsporn über dem beschaulichen Städtchen Mansfeld liegt das Schloss Mansfeld. Sein Alter ist heute nicht mehr genau zu bestimmen. Allerdings wird bereits um die Mitte des 10. Jahrhunderts ein Adliger Hoyer von Mansfeld erwähnt. Dies kann als Hinweis dafür gelten, dass schon um diese Zeit eine befestigte Anlage vorhanden war, denn der Adel pflegte sich nach dem Stammsitz zu benennen. Bereits Anfang des 13. Jahrhunderts muss die Burganlage eine beträchtliche Größe aufgewiesen haben – es waren neben anderem Personal auch zwei Ärzte auf der Burg. Außerdem war die Burg ungewöhnlich stark befestigt, denn im 14. Jahrhundert widerstand die Burg mehreren Belagerungen.

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Das Schloss zu Friedeburg an der Saale – Unbekanntes Kleinod im Saalischen Mansfeld

Bilder: Das Schloss zu Friedeburg.

Oberhalb des romantisch an der Saale gelegenen Ortes Friedeburg liegt eine der interessantesten und zugleich unbekanntesten Burganlagen des Landkreis Mansfeld-Südharz. Über die Geschichte von Burg und Ort war lange Zeit nicht viel bekannt oder nicht historisch belegbar. Und auch heute noch liegt vieles im Dunkel der Geschichte, verwischt von den Wirrungen und Missverständnissen vergangener Zeiten. Urkundlich bezeugt wurde die Landschaft um Friedeburg, der sogenannte Hassegau, bereits im 8. Jahrhundert. Eine ununterbrochene Besiedelung kann aber nicht vorausgesetzt werden.

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Beyernaumburg – Das Schloss

Bild: Schloss Beyernaumburg mit dem mächtigen Bergfried.

Im Rohnetal im südöstlichen Harzvorland liegt der zum Landkreis Mansfeld-Südharz gehörende Ort Beyernaumburg. Etwas versteckt ist hier oberhalb des Ortes eine Burganlage mit einem Schloss zu finden. Die Burg war erst Reichsburg, dann Grafenburg und ab 1815 Rittergut. Hinter der Burg befindet sich, umgeben vom Schlosspark, ein Schloss aus jüngerer Zeit. Vom 15. bis 17. Jahrhundert waren die Grafen von Asseburg Herren auf der Beyernaumburg. Ab 1653 gehörte sie der Familie Bülow, die 1945 enteignet wurde. Im Jahre 1946 wurde auf der Burg ein Alten- und Pflegeheim eingerichtet, das auch heute noch besteht.

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Der Kyffhäuser – Die Unter-, Mittel- und Oberburg

Bilder: Reste der Mittelburg am Kyffhäuser.

Im Mittelalter befanden sich im Gebiet um den Kyffhäuser einige Königspfalzen, so zum Beispiel Tilleda oder Memleben. Die Pfalzen dienten, da die Könige zu dieser Zeit noch keine festen Herrschaftssitze hatten, als zeitweiliger Wohnsitz. Da sich das Kyffhäusergebirge unmittelbar an der Grenze des slawisch bewohnten Gebietes befand, waren zusätzliche Schutzburgen zur Sicherung der Pfalzen notwendig.

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