Goseck – Die Kreisgrabenanlage als steinzeitliches Sonnenobservatorium

Die Reste der steinzeitlichen Kreisgrabenanlage von Goseck im Landkreis Weißenfels wurden 1991 während eines Überfluges durch den Luftbildarchäologen Braasch entdeckt. 1999 wurde das Areal dann genauer durch Archäologen der Martin-Luther-Universität Halle unter der Leitung von Prof. Dr. Francois Bertemes untersucht.


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Die Anlage von Goseck diente vermutlich kultischen Zwecken. Sie war nahezu kreisrund und von Palisaden aus Baumstämmen umgeben. Der Durchmesser des äußeren Palisadenringes betrug etwa 75 Meter. Der Palisadenring war durch mindestens drei Tore im Norden, Südosten und Südwesten unterbrochen. Diese Tore waren wangenförmig eingefasst. Wozu genau unsere Vorfahren sich mit ihren primitiven Mitteln sich die Mühe machten, eine solch gigantische Palisadenanlage zu errichten, kann nur erahnt werden. Vielleicht traf man sich in Goseck, um die Sonnenwende zu feiern.

Bild: Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck.

Bild: Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck.

Bild: Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck.

Bild: Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck.

Bild: Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck.

Bild: Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck.

Bild: Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck.

Bild: Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck.

Bild: Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck.

Bild: Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck.

Bild: Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck.

Bild: Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck.

Bild: Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck.

Bild: Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck.

Bild: Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck.

Bild: Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck.

Bild: Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck.

Bild: Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck.

Bei den Grabungen in Goseck wurden Reste von Keramiken aus verschiedenen Zeitabschnitten aufgefunden. Spektakulär ist auch der Fund eines Kindergrabes in unmittelbarer Nähe der Kreisgrabenanlage, das jedoch zeitlich nicht mit dieser in Verbindung zu bringen ist.

Das Sonnenobservatorium von Goseck weist einige Parallelen zur Schalkenburg bei Quenstedt im Mansfelder Land auf. Beide Anlagen sind in der Jungsteinzeit (Neolithikum), genauer gesagt im Zeitabschnitt der Stichbandkeramik 4900 bis 4200 Jahre vor unserer Zeitrechnung, entstanden. Archäologische Funde belegen, dass die Landschaft Mitteldeutschlands mit ihren teils sehr fruchtbaren Böden sehr früh besiedelt war.

Externe Links:
Institut für Prähistorische Archäologie der Uni Halle/Saale – GOSECK
http://www.praehist.uni-halle.de/goseck/index2.htm?/goseck/Gos_archwin.htm
Die Kreisgrabenanlage von Goseck – WIKIPEDIA
http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenobservatorium_von_Goseck
Die Internetseite der Kreisgrabenanlage Goseck
http://www.sonnenobservatorium-goseck.info
Funktion und Interpretation der mittelneolithischen Kreisgrabenanlagen
aus Zentraleuropa – Jörg Petrasch
http://www.praehist.uni-halle.de/workshop.pdf

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