Leimbach - Das ehemalige Schloss Trutz Mansfeld

Leimbach, heute Ortsteil von Mansfeld, erlangte 1530 das Stadtrecht. Der bekannte Graf Albrecht VII. von Mansfeld-Hinterort ließ sich 1556 ein Schloss in Leimbach errichten. Das Schloss wurde nur kurze Zeit genutzt und begann bald zu verfallen. 1565 wurde aber immerhin noch ein Hofprediger von Leimbach urkundlich erwähnt. Das verfallene Schloss wurde später in Wohnbauten integriert.

Bild: Das ehemalige Schloss Trutz Mansfeld in Leimbach.

Bild: Das ehemalige Schloss Trutz Mansfeld in Leimbach.

Bild: Das ehemalige Schloss Trutz Mansfeld in Leimbach.

Bild: Das ehemalige Schloss Trutz Mansfeld in Leimbach.


Interne Links:
Mansfeld - Burg, Festung und neogotisches Schloss
Die Grafen von Mansfeld und ihre Herrschaft
Albrecht VII. von Mansfeld

Alterode - die Altenburg

Auf einer Hochfläche über dem Flüsschen Schwennecke liegen die Reste der Altenburg. 1284 und 1295 wurden Conrad und Dietrich von Altenburg als Lehensherren urkundlich erwähnt. Wann die Burg aufgegeben wurde, ist heute nicht mehr nachvollziehbar. 1839 waren noch Ruinen sichtbar. Alte Chroniken erwähnen noch eine Moseburg bei Alterode. Von der Moseburg konnte trotz der seit Jahrhunderten intensiv betriebenen Forstwirtschaft im Unterharz nie etwas freigelegt werden. Es stellt sich daher die Frage, ob Moseburg und Altenburg identisch sind.

Hettstedt-Burgörner - die Mamburg

Oberhalb des Hettstedter Ortsteiles Burgörner, wo sich heute die Halde des Eduard-Schachtes erhebt, stand einst die Mamburg. Der Name dieser Burg lässt sich nach Prof. Größler auf den Personennamen Mano ableiten. Von der Burg sind keinerlei Spuren mehr vorhanden. Ihre Reste wurden bei der Teufe des Eduard-Schachtes von den Abraummassen des Kupferschieferbergbaues überdeckt.

Bild: Blick auf die Halde des Eduard-Schachtes. An der Stelle der Halde stand im Mittelalter die Mamburg.

Bild: Blick auf die Halde des Eduard-Schachtes. An der Stelle der Halde stand im Mittelalter die Mamburg.


Biesenrode - die Altenburg

Zwischen den Orten Biesenrode und Rammelburg finden sich hoch über dem linken Wipperufer die spärlichen Reste der Altenburg. Bereits 1530 war die Burg wüst. Errichtet wurde die Altenburg von den Herren von Biesenrode, die mit den Herren von Arnstein eng verwandt waren. Die Herrschaft Biesenrode war sehr klein und umfasst praktisch nur die unmittelbare Umgebung Biesenrodes. Die Herrschaft Biesenrode kam später an die Grafen von Mansfeld. Vermutlich hat der berühmte Graf Albrecht VII. von Mansfeld-Hinterort die Herrschaft Biesenrode zu Rammelburg geschlagen. Große Teile der Altenburg sind einem Steinbruchbetrieb früherer Zeit zum Opfer gefallen. Allerdings sollen noch 1834 Reste von Bauten gestanden haben.

Sandersleben - die Kuckenburg

Zwischen Sandersleben und Wiederstedt befand sich die Kuckenburg. Die Burgruine der Kuckenburg fiel einem Steinbruchbetrieb zum Opfer. Noch 1852 wurde auf Messtischblättern der Platz als Ruine Kuckenburg bezeichnet.


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