Das Mansfeld-Museum zu Hettstedt-Burgörner

Bild: Kläubestall für Kupfererz. In diesen Kläubeställen wurde das taube Gestein manuell vom metallhaltigen Gestein getrennt.

In unmittelbarer Nähe der ehemaligen Kupfer-Silber-Hütte in Hettstedt im Herzen des Mansfelder Landes befindet sich im so genannten Humboldt-Schlösschen das Mansfeld-Museum. An diesem historischen Ort lernte Wilhelm von Humboldt seine spätere Frau Caroline von Dacheröden kennen, die er 1791 heiratete. Humboldt und seine Frau lebten einige Jahre in diesem Schloss.

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Wimmelburg – Das ehemalige Kloster St. Cyriacus der Grafen von Mansfeld

Bild: Impressionen vom ehemaligen Kloster Wimmelburg.

In Wimmelburg sind gegenüber des modernen Einkaufsmarktes die Reste einer sehr alten Klosteranlage zu sehen. Mit diesen Resten hat es folgende Bewandtnis. Einst befand sich auf dem Friedrichsberg – das ist die nördlich des Ortes gelegene Anhöhe – eine Burg. Die Burg muss bereits sehr früh gegründet worden sein, denn Urkunden belegen den Tod eines Pfalzgrafen Siegfried von Sachsen im Jahre 1034. Nur kurze Zeit später wurde die Burg durch die Gräfin Christina von Mansfeld – sie war vermutlich die Schwester des Pfalzgrafen Siegfried und die Frau des Grafen Hoyer I. von Mansfeld – in ein Kloster umgewidmet.

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Thale – Das Kloster und Kanonissenstift sowie spätere Klostergut Wendhusen

Bild: Im Klostergut Wendhusen in Thale.

Das Kloster Wendhusen wurde im Jahre 825 von einer Gisla oder Gisela gegründet. Sie war die Tochter des sächsischen Adeligen Hessi, der sich 775 Karl dem Großen unterwarf und später nach seinem Übertritt zum Christentum als Gaugraf eingesetzt wurde [1]. Mutterkloster war das Stift Herford, das noch etwas älter ist. Die Witwe des ersten deutschen Königs Heinrich I., die Heilige Mathilde, versuchte im Jahre 936 das Kloster Wendhusen vollständig nach Quedlinburg zu verlegen. Das scheiterte jedoch am Widerstand der Stiftsdamen und der Äbtissin. Karl der Große oder Carolus Magnus führte in Jahren zwischen 772 und 805 ausgedehnte Kriege gegen die Sachsen. Die Sachsen hielten an germanischen Traditionen fest, waren nicht christianisiert und pflegten gelegentliche Raubzüge in fränkisches Territorium. Ob Karl…

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Haus Zeitz – Königshof, Schloss, Rittergut und zuletzt … Ruine

Bild: Impressionen von der Ruine Haus Zeitz.

Haus Zeitz, eine kleine Siedlung im südlichen Teil des Landkreises Salzland, gehört heute zur Gemeinde Belleben. Der Ursprung dieser Siedlung geht sehr wahrscheinlich bis in die Zeit der slawischen Besiedlung des Gebietes links der Saale zurück. Der Name Zeitz erinnert an die slawische Worte zitci oder ciza, die für Kornspeicher oder Göttin der Säugenden stehen. Spätere Namensnennungen der Siedlung lassen den slawischen Ursprung nachvollziehbar werden.

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Falkenstein – Die romantische Burg Falkenstein im Unterharz

Bild: Die Burg Falkenstein im Unterharz.

Hoch über dem Flüsschen Selke im nordöstlichen Unterharz, nahe dem Dorf Meisdorf im Salzlandkreis, liegt idyllisch die mittelalterliche Burg Falkenstein. Hier im Mansfelder Bergland – dem östlichsten Teil des Harzes – steigen die Berge zwar kaum auf über 400 Meter an. Aber das Gebiet um die Burg Falkenstein ist dicht bewaldet, nur dünn besiedelt und landschaftlich außerordentlich reizvoll.

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Egeln – Die Wasserburg

Bild: Die Wasserburg Egeln.

Mit freundlicher Unterstützung von Herrn Uwe Lachmuth, Museumsleiter der Wasserburg Egeln www.burg-egeln.de Ein Kastell in Egeln wurde urkundlich erstmals im 10. Jahrhundert erwähnt. Die Orte Oster- und Westereguln gehörten zusammen mit einem Teil des nahen Hakel zur Ausstattung des Grafen Siegfried, dem einzigen Sohn des berühmten Markgrafen Geros und Paten Kaiser Ottos I. Es ist aber auf Grund der bevorzugten Lage des Ortes anzunehmen, dass hier bereits deutlich früher eine Siedlung bestanden hat. Siegfried verstarb sehr jung um das Jahr 959, so dass sein Vater Gero die Besitzung dem neu gegründeten Kloster Gernrode zuschrieb. Diesem Kloster stand Siegfrieds Witwe Hathui, geborene von Billung, über einen Zeitraum von 55 Jahren als Äbtissin vor.

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Meisdorf – Das Neue Schloss

Im Jahre 1708 ließ Johann Ludwig von der Asseburg in Meisdorf ein Schloss errichten. Die mittelalterliche Burg Falkenstein, bis dahin Wohnsitz der Familie von der Asseburg, bot keine adäquaten Wohnverhältnisse mehr. Das Schloss wurde bald darauf wieder abgerissen. Achaz Ferdinand von der Asseburg – Minister in Diensten Katharinas der Großen – ließ das repräsentative Neue Schloss im Stile des späten Barock erbauen. Anfang des 20. Jahrhunderts, zwischen 1910 und 1922, ließ Friedrich Deodat von der Asseburg das Barockschloss um einen Flügel und den Turm erweitern. 1945 wurde die Familie von der Asseburg im Rahmen der Bodenreform in der sowjetischen Besatzungszone enteignet. Das Schloss wurde in den Jahren der DDR als Betriebsferienlager und als Naherholungszentrum des VEB Walzwerk Hettstedt genutzt. Heute…

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Walbeck – Das Schloss

Bild: Das Schloss Walbeck spiegelt sich im Fischteich.

Das Schloss von Walbeck im Landkreis Mansfeld-Südharz geht auf eine Klostergründung der Ottonenzeit zurück. Damals war die Harzregion für einen kurzen Zeitraum das Herz Deutschlands. Adelheid, die Witwe Ottos I., und ihre Tochter Mechthild gründeten hier im Jahre 992 ein Kloster. Die Grafen von Arnstein wurden zu Schutzvögten des Klosters berufen. Im Mitteldeutschen Bauernkrieg wurde das Kloster Walbeck, so wie andere Klöster in der Grafschaft Mansfeld auch, von den aufständischen Bauern geplündert. 1542 wurde das Kloster säkularisiert.

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Seeburg – Das Schloss am Süßen See

Bild: Das romantische Schloss Seeburg am Süßen See bei Eisleben.

Das heutige Schloss Seeburg ist lediglich der westliche Teil einer uralten und sehr großen Fluchtburg. Hier, am Süßen See ist uraltes Kulturland, und so war die Seeburg über 1300 Jahre eines der bedeutenden Zentren des politischen, militärischen und kulturellen Lebens im östlichen Vorharzgebiet. Das Klima am Süßen See ist im Vergleich zum rauen Harz deutlich milder und so gedeihen in seiner Nähe seit Jahrhunderten Obst und Wein bester Qualität. Daher ist der Ort Seeburg heute auch das Zentrum der Weinstraße Mansfelder Seen.

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Schafstädt – Ein kleines Schloss im Stil des Barock

Bilder: Moderner Anbau am Schloss von Schafstädt.

Die kleine Stadt Schafstädt mit heute etwa 2200 Einwohnern liegt an der Laucha auf der Querfurter Platte und gehört zur Stadt GOETHESTADT BAD LAUCHSTÄDT. Wegen des außerordentlich fruchtbaren Bodens ist das Stadtgebiet seit uralten Zeiten besiedelt. Schafstädt wurde bereits im Jahre 830 im Hersfelder Zehntverzeichnis urkundlich erwähnt. 1302 tauchte in Urkunden erstmals ein Ritter Siegfried von Schafstädt auf.

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Mansfeld – Eine kurze Geschichte von Burg, Festung, Schlosskirche und neogotischem Schloss

Auf einem Bergsporn über dem beschaulichen Städtchen Mansfeld liegt das Schloss Mansfeld. Sein Alter ist heute nicht mehr genau zu bestimmen. Allerdings wird bereits um die Mitte des 10. Jahrhunderts ein Adliger Hoyer von Mansfeld erwähnt. Dies kann als Hinweis dafür gelten, dass schon um diese Zeit eine befestigte Anlage vorhanden war, denn der Adel pflegte sich nach dem Stammsitz zu benennen. Bereits Anfang des 13. Jahrhunderts muss die Burganlage eine beträchtliche Größe aufgewiesen haben – es waren neben anderem Personal auch zwei Ärzte auf der Burg. Außerdem war die Burg ungewöhnlich stark befestigt, denn im 14. Jahrhundert widerstand die Burg mehreren Belagerungen.

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Harkerode – Die Mausoleen der Familie von Knigge

Bild: Die Burgruine Arnstein bei Harkerode im Unterharz.

Die Geschichte der Familie von Knigge ist seit Jahrhunderten eng mit der des Dorfes Harkerode verbunden. 1678 wurde die Herrschaft Arnstein wegen Insolvenz der Grafen von Mansfeld-Vorderort, mit Ausnahme der Burg, des an ihrem Fuße gelegenen Brauhofes und des Harkeröder Vorwerkes an den Freiherren von Knigge verpfändet. 1812 kamen die Freiherren von Knigge durch die Regierung des Königreichs Westphalen in den endgültigen Besitz der Herrschaft Arnstein. Auch die Burg Arnstein ging an die Freiherren über. Um das Jahr 1700 wurde – weil die Burg Arnstein keine genügende Wohnqualität mehr bot – unmittelbar neben dem Flüsschen Eine mit dem Bau eines neuen Schlosses am Rande des Ortes Harkerode begonnen.

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