Stapelburg bei Ilsenburg – Die Ruine Stapelburg

Bild: Die Ruine der Burg Stapelburg.

Die Burgruine Stapelburg liegt auf einer einzelnen Anhöhe in unmittelbarer Nähe des gleichnamigen Ortes im Landkreis Harz. Die Burg wurde Anfang des 14. Jahrhunderts durch die Grafen von Wernigerode als Schutzburg für die Handels- und Heerstraßen des nördlichen Harzvorlandes gegründet. 1394 wurde die Burg an die Bischöfe von Halberstadt verkauft, die sie ihrerseits wieder an die Grafen von Wernigerode verpfändeten. Danach wechselte das Pfand bis zum Ende des 16. Jahrhunderts häufig den Besitzer. Unter anderem wurde die Stapelburg durch die Grafen von Stolberg und die Grafen von Schwarzburg genutzt. 1596 wurde die Burg an die Familie von Münchhausen verkauft. 1625 kaufte das Halberstädter Domkapitel die Burg zurück. Zeitweise befand sich die Stapelburg danach im Besitz der Familie von der Asseburg.…

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Stecklenberg im Harz – Die Burgruine Stecklenburg

Bild: Impressionen von der Burgruine Stecklenburg bei Stecklenberg im Harz.

Hoch über dem kleinen Ort Stecklenberg unweit Gernrode am Nordrand des Unterharzes steht die Ruine der alten Stecklenburg. Im Jahre 1129 wurde erstmals ein Gero de Steckeleberge urkundlich erwähnt, allerdings ohne Nennung der Burganlage. Da sich die Adeligen jener Zeit üblicherweise nach ihren Burgen zu nennen pflegten, ist aber anzunehmen, dass um diese Zeit bereits eine Burganlage an der jetzigen Stelle bestanden hat. Während der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Heinrich dem Löwen und Friedrich Barbarossa wurde die Stecklenburg zerstört [1]. 1181 wurde der Name Stecklenburg als CASTRUM STECKELENBORK erstmals erwähnt. In diesem Jahr ging die Stecklenburg in das Eigentum des Stiftes Halberstadt über. Die Bischöfe von Halberstadt ließen die Burg umgehend wieder aufbauen. Etwa 20 Gehminuten von der Ruine der Stecklenburg…

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Blankenburg am Harz – Die Burgruine Regenstein

Bild: Das Alte Schloss Reinstein oder Regenstein. Stich von Matthäus Merian aus den Jahren 1654/1658. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Auf einem weithin sichtbaren exponierten Sandsteinrücken in den Nähe der Stadt Blankenburg im Nordharz befinden sich die Reste einer in den Fels gehauenen Burg- und Festungsanlage, der Regenstein. Eine erste Nutzung des Berges als Burganlage geht bis in das 11. Jahrhundert zurück. 1197 nennt sich ein Graf Konrad I. erstmals nach dem Regenstein und begründet so das Geschlecht der Regensteiner. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde der Regenstein baulich stark erweitert. Die Burg hatte danach eine Ausdehnung von 17500 Quadratmetern. Im 14. Jahrhundert hatten die Grafen von Regenstein beherrschende territoriale Machtposition im Nordharz. Durch permanente Fehden mit dem Halberstädter Bistum kam es jedoch schnell zum Ruin des Regensteiner Grafengeschlechts.

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Neustadt im Harz – Die Ruine der Burg Hohnstein

Bild: Die Burgschänke in der Burgruine Hohnstein bei Neustadt im Harz.

Die Burgruine Hohnstein liegt inmitten dichter romantischer Wälder hoch über dem Ort Neustadt im Harz. Erstmals wurde die Burg im Jahre 1120 erwähnt. Über einen Zeitraum von fast 300 Jahren war die Burg Residenz der seinerzeit mächtigen Grafen von Hohnstein. Die Hohnsteiner waren unerschrockene und streitbare Herren, die auch oft mit der Reichsstadt Nordhausen in Fehde lagen. Ihre Blütezeit hatten die Herren von Hohnstein im 13. Jahrhundert.

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Bornstedt – Die Ruine der Schweinsburg

Bild: Die Ruine der Schweinsburg zu Bornstedt mit dem mächtigen Bergfried.

Das etwa 1100 Einwohner zählende Dorf Bornstedt liegt im Südwesten des Mansfelder Landes, nur wenige Autominuten von Eisleben entfernt. Das Gebiet um Bornstedt muss bereits in frühester Zeit besiedelt gewesen sein. Es gibt archäologische Funde, die bis in die Jungsteinzeit zurückdatierbar sind. Erstmals wurde der Ort schriftlich im Jahre 840 als Brunistat im ersten Teil des Hersfelder Zehntverzeichnis erwähnt, die Burg fand um 880 als Brunstediburg im zweiten Teil des Hersfelder Zehntverzeichnis Erwähnung. Die Endung -stedt weist aber auf eine viel ältere Ortsgründung, vielleicht auf das 8. nachchristliche Jahrhundert, hin.

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Harkerode – Die Burgruine Arnstein im Unterharz

Bild: Die Burgruine Arnstein bei Harkerode im Unterharz.

Die Burg Arnstein, von der heute nur noch eine Ruine übrig ist, verdankt ihren Namen dem Geschlecht der Edlen von Arnstedt. Die ersten Nachrichten über dieses Geschlecht stammen aus dem Jahre 1107 von einer Judith von Arnstedt, deren Söhne die Ahnherren etlicher bedeutender Adelsfamilien, etwa den Grafen von Wernigerode, Ruppin oder Giebichenstein, wurden. Die Gründungsgeschichte der Burg liegt weitgehend im Dunklen, da aber in den Quellen seit 1135 die Bezeichnung Herren von Arnstein erscheint, kann angenommen werden, dass um 1130 von Walther II. mit dem Bau des Schlosses begonnen wurde.

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