Theodor Osterkamp

Bild: Im Zentrum von Aschersleben. Aschersleben ist der Geburtsort von Theodor Osterkamp. Aufnahme aus dem Jahre 2012.

Theodor Osterkamp wurde am 15.04.1892 in Aschersleben geboren und war ein berühmter Jagdflieger des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Er trat 1914 der kaiserlichen Marine bei und wurde erst zum Beobachter und später zum Flugzeugführer ausgebildet. Osterkamp wurde am 02.09.1918 mit dem POUR LE MERITE ausgezeichnet und konnte 32 Luftsiege für sich beanspruchen. Im September 1939 wurde Osterkamp Kommandeur des Jagdgeschwaders 51. Im Zweiten Weltkrieg erreichte Osterkamp weitere 6 Luftsiege. Im Jahre 1944 überwarf sich Osterkamp mit dem Oberkommando der Luftwaffe und arbeitete bis 1945 als Forstmeister. Er starb am 02.01.1975.

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Hans Valentin Hube – Ein Ritterkreuzträger aus Naumburg

Hans-Valentin Hube wurde am 29.10.1890 in Naumburg geboren. Hube trat 1908 in die kaiserliche Armee ein und wurde im Jahre 1914 so schwer verwundet, das ihm ein Arm amputiert werden musste. Nach dem Ende des ersten Weltkrieges wurde er in die Reichswehr übernommen und arbeitete in verschiedenen Dienststellen. Während des Zweiten Weltkrieges wurde ihm Mitte des Jahres 1940 das Kommando über die 16. mot. Infanteriedivision übergeben. Später kämpfte er an der Ostfront und auf Sizilien. Am 20.04.1944 erhielt er von Hitler eine der höchsten deutschen Auszeichnungen der Wehrmacht, die Brillianten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Einen Tag später kam er bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe der Gemeinde Ainring bei Berchtesgaden in Oberbayern ums Leben.

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Otto Könnecke – Der Gründer der Fluggesellschaft GERMANIA

Bild: Straßberg im Harz ist der Geburtsort von Otto Könnecke. Aufnahme (c) 2013 by Birk Karsten Ecke.

Otto Könnecke wurde am 20.12.1892 in Straßberg/Harz als Sohn eines Tischlers geboren. Nach Abschluss der Handelsschule in Frankfurt am Main meldete er sich 1911 zum Militär. Nach der Einsatz als Fluglehrer bei der AEG sowie nach Kampfeinsätzen im Ersten Weltkrieg auf dem Balkan und in Frankreich erhielt er am 26.09.1918 den „Pour le Merite“. 1935 reaktivierte man Könnecke zur neugeschaffenen Luftwaffe. Er wurde Major und Kommandant einer Flugschule. Könnecke machte sich auch auf dem zivilen Flugsektor einen Namen in dem er seine eigene Fluggesellschaft GERMANIA gründete und weite Teile der Welt mit dem Flugzeug bereiste. Er starb am 25.01.1956 in Bad Aibling in Oberbayern.

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Otto Herfurth – Ein Ritterkreuzträger aus Wernigerode

Otto Herfurth wurde am 22.01.1893 in Hasserode – heute Ortsteil von Wernigerode – geboren und trat während des Ersten Weltkrieges 1914 in die Kaiserliche Armee ein. 1919 wurde er in die Reichswehr übernommen. Er arbeitete als Abteilungsleiter im Oberkommando des Heeres. Im Zweiten Weltkrieg kommandierte er von 1940 bis 1943 er das 117. Infanterieregiment. Am 20.07.1944 unterstütze Herfurth zuerst die Verschwörer gegen Adolf Hitler um Oberst Stauffenberg, wechselte dann aber noch am gleichen Abend die Seiten. Später wurde er verhaftet und aus der Wehrmacht ausgestoßen. Ende September 1944 wurde er vom Volksgerichtshof unter Roland Freisler zum Tode verurteilt und in Berlin-Plötzensee gehängt.

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Felix Graf von Luckner – der SEETEUFEL

Bild: Die SEEADLER oder ehemalige PASS OF BAHAMA. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Felix Graf Luckner wurde am 9. Juni 1881 in der Nähe von Dresden geboren. Er stammt somit zwar nicht aus dem unmittelbaren Harzgebiet, hatte aber trotzdem eine wichtige Bedeutung für die Stadt Halle an der Saale. Luckner wuchs bei seiner Großmutter in Halle auf und riss im Alter von 16 Jahren von dort aus, um zur See zu fahren. Zuerst heuerte er unter dem Pseudonym PHYLAX LÜDICKE auf einem russischen Segler an.

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Oswald Boelcke – eines der berühmtesten Fliegerasse des Ersten Welktrieges

Bild: Portrait des Jagdfliegers Oswald Boelcke. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Oswald Boelcke war einer der berühmtesten Jagdflieger des Ersten Weltkrieges – und nach der Anzahl der abgeschossenen feindlichen Jagdflugzeuge zweifellos ein Fliegerass. Boelcke wurde am 19. Mai 1891 in Giebichenstein – heute ein Ortsteil von Halle an der Saale – als Sohn eines Gymnasialprofessors geboren. Boelcke wuchs in Dessau auf und trat 1911 als Fahnenjunker [1] in das Telegraphen-Bataillon Nr. 3 ein, welches in Koblenz stationiert war. Der Fahnenjunker war und ist der niedrigste Unteroffiziersdienstgrad der deutschen Armee und wurde an Offiziersbewerber verliehen, die ein Abitur oder ein vergleichbares Abschlusszeugnis einer höheren Schule nachweisen konnten oder die Fähnrichprüfung erfolgreich abgeschlossen hatten. Diese betraf Kenntnisse der allgemeinschulischen Bildung und wurde mündlich und/oder schriftlich in den Fächern Mathematik, Latein, Geografie, Geschichte, Fremdsprachen,…

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Prinzessin Viktoria Luise von Preußen

Bild: Prinzessin Viktoria Luise von Preußen mit ihrem Vater Kaiser Wilhelm II. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Viktoria Luise wurde am 13. September 1892 als Viktoria Luise Adelheid Mathilde Charlotte von Preußen im kaiserlichen Marmorpalais in Potsdam geboren. Sie war das siebente Kind des Deutschen Kaisers Wilhelm II. und seiner ersten Frau Auguste Viktoria und die einzige Tochter des Paares. Bedingt durch die vielen Aufenthalte der Königsfamilie im In- und Ausland wurde Viktoria Luise von Hausdamen und Gouvernanten unterrichtet, was nach ihrer eigenen Aussage wohl für beide Parteien nicht immer sehr einfach gewesen ist, da sie sich in der Öffentlichkeit niemals frei bewegen konnte. Im Oktober des Jahres 1909 wurde sie in Potsdam konfirmiert und kurze Zeit später zur stellvertretenden Regimentschefin des 2. Leibhusarenregimentes ernannt, das zu dieser Zeit in Danzig-Langfuhr stationiert war. Da die Prinzessin eine sehr…

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