Generalfeldmarschall Karl Rudolf Gerd von Rundstedt

Bild: Portrait des Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt - 18.09.1947 in Nürnberg. Dieses Werk ist in den Vereinigten Staaten gemeinfrei, da es von einem Beamten oder Angestellten einer US-amerikanischen Regierungsbehörde in Ausübung seiner dienstlichen Pflichten erstellt wurde und deshalb nach Titel 17, Kapitel 1, Sektion 105 des US Code ein Werk der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika ist.

Karl Rudolf Gerd von Rundstedt wurde am 12.12.1875 in Aschersleben – heute Landkreis Salzlandkreis – als Sohn eines Husarenoffiziers [1] geboren. Er entstammte einer uralten preußischen Soldatendynastie, die über viele hundert Jahre ihren Kurfürsten, Königen und später dem Kaiser dienten [2]. Noch heute erinnert eine farbige Glasscheibe in einem der linken Fenster in der Apsis der Kirche St. Stephani zu Aschersleben an Gerd von Rundstedt. Gerd von Rundstedt besuchte das Realgymnasium in Frankfurt an der Oder, ging dann aber im Alter von zwölf Jahren an die Kadettenschulen Oranienstein und Groß-Lichterfelde. Der genaue Dienstgrad des Vaters Gerd von Rundstedts zum Zeitpunkt der Geburt ist mir nicht bekannt. Sicher ist aber, dass der Vater Gerd von Rundstedts später bis zum Generalmajor aufstieg.…

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Wilhelm Bittrich – Ein Ritterkreuzträger und SS-General aus Wernigerode

Bild: Sturmgeschütz der SS in den Ardennen. Bild: This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany license.

Wilhelm Bittrich wurde am 26.02.1896 in Wernigerode geboren und meldete sich 1914 als Freiwilliger zum Kriegsdienst im kaiserlichen Heer und wurde ein Jahr später zum Leutnant der Reserve befördert. 1916 wechselte er zur Luftwaffe und erhielt als Pilot beide Eiserne Kreuze für den Abschuss von 3 feindlichen Flugzeugen. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges schloss er sich dem Freikorps HÜLSEN an und arbeitete in verschiedenen Berufen unter anderem als Sportlehrer und Angestellter, bevor er im Jahr 1924 Fluglehrer wurde. Im April 1930 kam er als Zivilangestellter zur Reichswehr und wurde zur Ausbildung der damaligen geheimen Luftwaffe ins russische Lipezk kommandiert. 1932 trat er in die SS ein und wurde schon im Oktober desselben Jahres zum Staffelführer ernannt.

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Aschersleben – Die Kirche St. Stephani

Bild: Der südliche Turm der Stadtkirche St. Stephani zu Aschersleben vom Halken aus gesehen.

Aschersleben ist eine der ältesten Städte Im Bundesland Sachsen-Anhalt. Eine entsprechende Tradition haben daher auch einige der Kirchen- und Profanbauten in der Stadt aufzuweisen. Zu diesen gehört auch die Kirche St. Stephani im Stadtkern Ascherslebens. Die Ursprünge dieser Kirche gehen bis vor das Jahr 827 zurück, denn sie gehörte zu den ersten der 35 durch Bischof Hildegrim von Chalons gegründeten Archidiakonatskirchen der Region [1]. Nach alten sächsischen Schriften hat der erste Bischof von Halberstadt – der besagte Hildegrim von Chalons – während seiner bis in das Jahr 827 dauernden Amtszeit insgesamt 35 dem Heiligen Stephanus geweihte Pfarrkirchen errichten lassen. Ein Archidiakonat war eine verwaltungsmäßig dem Bistum unterstellte Verwaltungseinheit. Die Archidiakonen waren somit abhängige Stellvertreter des Bischofs. Im 13. Jahrhundert nahm…

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