Hettstedt – Unterhaltsame Geschichten aus der Wipperstadt Hettstedt und dem Kupferberg

Bild: Der junge Bauer und seine Frau von Albrecht Dürer. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Der Ablassbrief von Hettstedt Im Jahre 1470 erwirkten zwei gottesfürchtige Frauen bei ihren – mit Sicherheit wohlhabenden – Ehemännern die Abfassung einer Botschaft an den Papst. Dort wurde ein Ablassbrief verfasst, der den Besuchern aller Gottesdienste und Feiern der drei Marienfeste annunciationis [1], assumptionis [2] und conceptionis [3] jede Buße für 100 Tage nach jedem Fest und das zu erwartende Fegefeuer erlassen würde – soweit sie zusätzlich finanziell zum Erhalt der Kirche beisteuern. Der Ablassbrief wurde von hochrangigen Kirchenvertretern unterschrieben, unter anderem vom Erzbischof von Ravenna. Verkündigung des Herrn, 25. März. [↩]Mariä Aufnahme in den Himmel, 15. August. [↩]Unbefleckte Empfängnis, 8. Dezember. [↩]

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Hettstedt – Die Industrieruine Saigerhütte

Bild: Blick auf die ehemalige Saigerhütte bei Hettstedt. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Während der Wirren des in Mitteldeutschland so verheerend wütenden Dreißigjährigen Krieges erfuhr die Produktion von Kupfer und seinen Nebenprodukten einen deutlichen Niedergang. Nach 1631 wurde das Saigerverfahren in der Grafschaft Mansfeld nur noch auf der Katharinenhütte in Leimbach betrieben, so gering waren die zu verarbeitenden Kupfermengen. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges erholte sich die Kupferverarbeitung langsam, sodass ab 1685 die Kapazität der Katharinenhütte nicht mehr genügte. Die Platzverhältnisse ließen eine Erweiterung der Katharinenhütte nicht zu.

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Novalis – Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg

Bild: Das Schloss der Familie von Hardenberg in Wiederstedt.

Georg Friedrich Philip Freiherr von Hardenberg wurde am 2. Mai 1772 im Schloss zu Wiederstedt bei Hettstedt im Mansfelder Land als Sohn des Großgrundbesitzers Heinrich Ulrich Erasmus von Hardenberg als zweites Kind von elf Kindern geboren. Friedrich von Hardenberg war als Kind besonders schwächlich und anfällig. Die Mutter, Auguste Bernhardine, verwöhnte ihn. Dennoch wuchs er in einem streng pietistisch geprägten Elternhaus auf [1]. Sein Vater zeigte erst Interesse am Sohn, als er dessen besonderen intellektuellen Fähigkeiten erkannte. Er nahm ihn mit auf Geschäftsreisen und ab 1783 verbrachte Friedrich von Hardenberg längere Zeit bei einem weltoffenen Onkel auf Schloss Luckum bei Helmstedt. Der Pietismus ist eine im 17. und 18. Jahrhundert entstandene religiöse Bewegung des deutschen Protestantismus, in deren Mittelpunkt die…

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Die Industrielle Revolution

Bild: Das Breite Umkehr Walzwerk in Hettstedt aus dem Jahre 1909 in einer historischen Aufnahme. Links im Bild ist der Gleichstrommotor von SIEMENS SCHUCKERT zu sehen. In der Mitte das Walzgerüst vom GRUSONWERK Magdeburg. Die Walzen wiegen zusammen 70 Tonnen. Das Walzwerk ist ein Musterbeispiel damaliger deutscher Ingenieurkunst und wurde offensichtlich für die Ewigkeit projektiert - es läuft bis heute täglich - und begeistert auch jetzt noch jeden, der es in Aktion erleben darf. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Als Industrielle Revolution bezeichnet man die Zeit nach der Französischen Revolution als die von James Watt erfundene Dampfmaschine weite Verbreitung erreichte. Durch diese und andere bedeutende Erfindungen im Maschinenbau und in der chemischen Industrie entstanden erstmals große Fabriken und Konzerne, was zu einer Abwanderung von Landarbeitern in die Städte führte. In Deutschland förderte die Gründung des Deutschen Zollvereins 1834, durch den die zahlreichen Hindernisse des freien Handels beseitigt wurden und der Bau der ersten Dampfeisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth ein Jahr später. Seit dieser Zeit konnten Waren schneller zwischen Hersteller und Verbraucher ausgetauscht werden und auch die Menschen erreichten eine bis dahin unbekannte Mobilität. Von dieser Entwicklung profitierten naturgemäß Gebiete wie das Ruhrgebiet, das mitteldeutsche Industrierevier, die rohstoffreichen Gebiete in…

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Hettstedt – Die Dampfmaschine auf der Preußischen Hoheit

Bild: Risszeichnung der Hettstedter Dampfmaschine. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Die Wasserhaltung war, zumindest seit man die Schächte in eine größere Tiefe teufte, eines der großen Probleme des Mansfelder Kupferschieferbergbaues. Zur Bewältigung der Wassermassen wurden in der vorindustriellen Zeit Pumpen eingesetzt, die durch Pferdegöpel angetrieben wurden. Wasser zum Antrieb dieser Pumpen stand zumindest im Hettstedter Revier wegen der Lage hoch über dem Flüsschen Wipper nicht zur Verfügung.

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Wilhelm von Humboldt und Hettstedt-Burgörner

Bild: Das Humboldt-Schlösschen zu Hettstedt-Burgörner.

Einleitung – Das Gut Burgörner Burgörner – im Tal der Harzwipper gelegen und heute ein Stadtteil der viel größeren Stadt Hettstedt – wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte schon im 14. Jahrhundert zur Grafschaft Mansfeld. Die Bewohner Burgörners waren seinerzeit Bauern, die aber wegen der Nähe zum Kupferberg und zu Hettstedt schon Kontakt zum Bergbau und den Kupferhütten hatten. 1723 legte der aus Leipzig stammende Kaufmann Johann Schwabe in Burgörner den Grundstein der Kupferkammerhütte – heute als ehemalige Bleihütte bekannt.

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Die Feier zum 700-jährigen Jubiläum des Mansfelder Kupferschieferbergbaues im Jahre 1900 in Eisleben – Seine Majestät Kaiser Wilhelm II. gibt sich schweren Herzens die Ehre

Bild: Die elektrische Kleinbahn auf dem Markt von Eisleben. Fotografie von Anfang des 20. Jahrhunderts. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Die Vorbereitungen zum Fest Erste Planungen für die Jubelfeier In den ersten Monaten des Jahres 1900 wurde seitens der MANSFELDSCHEN KUPFERSCHIEFERBAUENDEN GEWERKSCHAFT der Beschluss gefasst, das 700-jährige Bestehen des Kupferschieferbergbaues und des Hüttenwesens feierlich zu begehen. An den Feierlichkeiten sollten nach dem Willen der Deputierten der Gewerkschaft auch Kaiser Wilhelm II von Preußen und seine Frau Auguste Viktoria teilnehmen. Kaiser Wilhelm II. hatte sehr konservative Ansichten bezüglich der Monarchie, und so verbot sich wegen der nach wie vor herrschenden Standesschranken eine direkte Kontaktaufnahme der Mansfeldschen Gewerkschaft mit seiner Majestät. Der Deputierte Graf von Hohenthal musste sich daher – trotz seiner Stellung als Adeliger – erst umständlich mit dem Oberhofmarschallamt unter der Leitung des Grafen Eulenburg [1] in Verbindung setzen. Das…

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Hettstedt-Burgörner – die wüste Mamburg

Bild: Blick auf die Halde des Eduard-Schachtes. An der Stelle der Halde stand im Mittelalter die Mamburg.

Oberhalb des Hettstedter Ortsteiles Burgörner, wo sich heute die Halde des Eduard-Schachtes erhebt, stand einst die Mamburg. Der Name dieser Burg lässt sich nach Prof. Größler auf den Personennamen Mano ableiten. Von der Burg sind keinerlei Spuren mehr vorhanden. Ihre Reste wurden bei der Teufe des Eduard-Schachtes von den Abraummassen des Kupferschieferbergbaues überdeckt.

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Das Mansfeld-Museum zu Hettstedt-Burgörner

Bild: Kläubestall für Kupfererz. In diesen Kläubeställen wurde das taube Gestein manuell vom metallhaltigen Gestein getrennt.

In unmittelbarer Nähe der ehemaligen Kupfer-Silber-Hütte in Hettstedt im Herzen des Mansfelder Landes befindet sich im so genannten Humboldt-Schlösschen das Mansfeld-Museum. An diesem historischen Ort lernte Wilhelm von Humboldt seine spätere Frau Caroline von Dacheröden kennen, die er 1791 heiratete. Humboldt und seine Frau lebten einige Jahre in diesem Schloss.

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Hettstedt – Die Industrieruine ZENTRALE ELEKTROWERKSTATT ZEW

Bilder: Die Ruinen des ehemaligen Betriebes ZENTRALE ELEKTROWERKSTATT - ZEW.

Der Elektrobetrieb entstand auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerkes III in Hettstedt – unmittelbar an der Wipper in der Nähe der Bleihütte. Im Jahre 1907 erfolgte der Bau einer elektrischen Schaltstation für die nahegelegene Kupferkammerhütte, die eine Gesamtleistung von etwa 3.000 Kilowatt hatte [1]. Mit der zunehmenden Elektrifizierung der Industriebetriebe innerhalb der MANSFELD wurde auch eine planmäßige Instandhaltung der Kabelführungen, Schaltanlagen und Elektromotore erforderlich. Nach Überlieferung von Zeitzeugen wurden Elektromotore im Keller des Kraftwerkes III neu gewickelt. Die heute für einen Industriebetrieb nicht groß erscheinende elektrische Leistung von 3 Megawatt muss man im Kontext jener Zeit sehen. Ein Großteil der Antriebsleistung der Werkstätten wurde nach wie vor durch Dampfmaschinen zentral erzeugt und durch Transmissionsriemen auf einzelne Maschinen verteilt. [↩]

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Hettstedt – Der Rohsteinkran an der ehemaligen Bessemerei

Bild: Die Industrieruine Rohsteinkran auf der ehemaligen Bessemerei der Kupfer-Silber-Hütte in Hettstedt. Aufnahme aus dem Jahre 2008.

An der Straße B86 zwischen Hettstedt und Großörner fällt in südlicher Richtung – unmittelbar neben der Wipper – ein großer Bockkran auf. Der Bockkran gehörte bis zur Wiedervereinigung zur so genannten Bessemerei des VEB MANSFELD KOMBINAT WILHELM PIECK. Mithilfe dieses Kranes wurde der von Rohhütten mittels Werksbahn angelieferte Rohstein, aber auch notwendige Zuschlagstoffe, in eine Bunkeranlage umgeladen.

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Hettstedt – Die Industrieruine ehemalige Großbäckerei

Bild: Die Industrieruine Großbäckerei Hettstedt. Aufnahme aus dem Jahr 2008.

Fährt man aus Richtung Meisberg nach Hettstedt, fallen am Ortseingang Hettstedt unmittelbar neben dem Kraftverkehrsbetrieb die Ruinen der ehemaligen Großbäckerei auf. Die wenigen privaten Bäcker in der ehemaligen DDR waren nicht in der Lage den kompletten Bedarf an Brot und Brötchen sowie anderen Backwaren zu decken. Insbesondere Brot und Brötchen waren hochsubventionierte Lebensmittel, deren Verkaufspreis deutlich unter den Herstellkosten gelegen haben dürfte.

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Großörner – Das ehemalige psychiatrische Krankenhaus

Bild: Das ehemalige psychiatrische Krankenaus in Großörner. Aufnahme aus dem Jahre 2009.

Am Ortsausgang von Großörner in Richtung Leimbach befindet sich hinter dem ehemaligen REWE Markt in der Krankenhausstraße das aufgelassene Krankenhaus. Über die Baugeschichte des Krankenhauses ist dem Autor nichts bekannt. Die Architektur weist aber auf einen Bau der späten 1930er bzw. frühen 1940er Jahre hin. Zu Zeiten der DDR wurde der Bau als psychiatrisches Krankenhaus benutzt. Mit dem Bau des modernen Klinikums Mansfelder Land in Hettstedt wurde die Psychiatrie in Großörner überflüssig, da alle medizinischen Kompetenzen in Hettstedt konzentriert wurden.

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Hettstedt – Die Eisenbahnbrücke Schmalgrundviadukt oder Schmalzgrundbrücke

Bild: Die Eisenbahnbrücke Schmalzgrundviadukt in Hettstedt.

Bis in das späte 19. Jahrhundert wurde das Kupferschiefer, aber auch die zu seiner Verhüttung erforderlichen Brennstoffe, mittels Pferdefuhrwerken von den Schächten zu den verschiedenen Hüttenbetrieben transportiert. Die Steigerung der Fördermengen und auch die Ansiedelung von Verarbeitungsbetrieben für das aus dem Kupferschiefer gewonnene Kupfer im 19. Jahrhundert machte die Erschließung neuer und effizienterer Transportwege erforderlich.

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Hettstedt – Das Industriedenkmal Breite Umkehr Walzwerk

Bild: Das Breite Umkehr Walzwerk. Walzen von Kupfer-Nickel-Blechen. Das glühende Vormaterial passiert das Walzgerüst.

Die ehrgeizigen Pläne des Deutschen Kaisers Wilhelm II. in Bezug auf den Aufbau einer Kriegs- und Handelsmarine in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg ließen den Bedarf an dicken und breiten Blechen stark ansteigen – aber kein Walzwerk im Deutschen Reich war damals in der Lage, breitere Bleche als 3700 mm zu liefern. Die Geschichte des Breiten Umkehr-Walzwerkes begann im Jahre 1907, als sich die Mansfelder Kupferschiefer bauende Gewerkschaft auch deshalb entschloss, neben den bereits existierenden Halbzeugwerken in Eberswalde und Rothenburg an der Saale ein neues Kupfer- und Messingwerk in Hettstedt zu errichten.

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Hettstedt – Die Kirche St. Jakobi

Bild: Impressionen aus der Kirche St. Jakobi auf dem Markt zu Hettstedt.

Eines der bedeutendsten Wahrzeichen der Wipperstadt Hettstedt ist zweifellos die Kirche St. Jakobi im Zentrum unmittelbar am Markt. Der spätgotische Kirchenbau mit der barocken Turmhaube hat für protestantische Verhältnisse eine ungewöhnliche reiche Innenausstattung. Alte Urkunden nennen bereits 1123 einen Pfarrer in Hettstedt, das damals allerdings noch keine Stadtrechte hatte. Die Nennung einer Pfarrstelle lässt den Schluss zu, dass auch eine entsprechende Kirche bestanden hat.

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Hettstedt – Die Reste der Burg

Bild: Die Burg von Hettstedt.

Hettstedt war in seinen Anfangsjahren für einige Zeit Zubehör der Grafschaft Arnstein. Bereits um das Jahr 1200 wurde auf dem rechts der Wipper liegenden Kupferberg mit dem Bergbau auf Kupferschiefer begonnen. Der Bergbau war über viele Jahrhunderte eine wichtige Erwerbsquelle der Stadt Hettstedt. Möglicherweise war den Grafen von Arnstein der Bergbau so wichtig, dass sie zu seinem Schutz oder wenigstens der Abschreckung halber am linken Wipperufer, eine Burg errichten ließen.

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Hettstedt – Der Obelisk Flamme der Freundschaft

Bild: Der Obelisk Flamme der Freundschaft in der Abenddämmerung.

In der Wipperstadt Hettstedt befindet sich – etwas abgelegen von der Fernverkehrsstraße B180 und von dieser auch nicht einsehbar – der Obelisk Flamme der Freundschaft. Der Obelisk wurde im II. Wohnkomplex – zwischen Schillerstraße, Maxim-Gorki-Straße und Heinrich-Mann-Weg – auf einem großen unbebauten Platz errichtet. Nach der gesellschaftlichen Wende in der DDR wurde über den Weiterbestand des zweifellos ideologisch vorbelasteten Denkmales ähnlich emotional diskutiert wie über das Lenindenkmal in der Lutherstadt Eisleben. Das Schicksal des Leinindenkmals ist dem Obelisken bisher erspart geblieben – bis jetzt wurde die Flamme der Freundschaft nicht abgerissen.

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Hettstedt – Das Bergbaudenkmal auf dem Markt

Bild: Das Bergbaudenkmal auf dem Markt von Hettstedt wurde 1950 vom Bildhauer Richard Horn geschaffen. Es wurde anlässlich der 750 Jahrfeier des Bestehens der Mansfelder Berg- und Hüttenleute am 2. September 1950 eingeweiht.

Im Jahre 1950 wurde der 750. JAHRESTAG DES BESTEHENS DES MANSFELDER BERG- UND HÜTTENWESENS gefeiert. Aus diesem Anlass machte der damalige Bürgermeister der Wipperstadt Hettstedt – Fritz Werthmann – am 6. Februar 1949 in einem Brief an den Hauptdirektor der VVB ® MANSFELD – Alfred Dümke – [1], den Vorschlag, ein Denkmal für die Berg- und Hüttenleute zu errichten. Nach der Vorstellung des Bürgermeisters Wertmann sollte es sich um einen Springbrunnen handeln, auf dessen Rand stilisierte Berg- und Hüttenleute liegen und sitzen sollten. Die VVB Mansfeld sollte das Vorhaben mit Material unterstützen. Genau genommen nannte sich die VVB ® MANSFELD Vereinigung Volkseigener Betriebe zur Produktion und Verarbeitung von Kupfer und Zink. Ihr erster Hauptdirektor war Alfred Dümke. [↩]

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Hettstedt – Der Stadtpark mit dem ehemaligen Friedhof

Bild: Blick auf das Bahrenhaus auf dem ehemaligen Friedhof von Hettstedt.

Zum Stadtpark der Stadt Hettstedt gelangt man vom Markt aus auf einem kurzen Anstieg unmittelbar hinter der Kirche St. Jacobi. Der heutige Stadtpark wurde bis 1539 als Gottesacker genutzt, danach aber aufgegeben. Die Gründe für die Verlegung des Friedhofes können vielfältig sein. So war das 16. und 17. Jahrhundert in Mitteldeutschland die furchtbare Zeit der Pest und auch Hettstedt hatte viele Tote zu beklagen. Andererseits war das mittelalterliche Hettstedt durch sehr beengte bauliche Verhältnisse gekennzeichnet, da der Stadtkern kaum größer als ein Dorf war.

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