Albrecht der Bär – Der Begründer der Deutschen Ostexpansion

Bild: Grabmahl Albrechts des Bären im Schloss zu Ballenstedt. Das Grabmahl wurde 1938 durch den Architekten Paul Schulze-Naumburg umgebaut. Markgraf Albrecht galt als Vorreiter der Ostpolitik des Tausendjährigen Reiches.

Albrecht der Bär wurde um das Jahr 1100 geboren. Sein Vater war Graf Otto von Ballenstedt, seine Mutter Eilika von Billung [1]. Über Albrechts Beinamen DER BÄR gibt es heute mehrere Erklärungsversuche. Einer Überlieferung nach wurde Albrecht in Bernburg an der Saale, der Burg des Bären, geboren. Einer anderen Überlieferung nach bekam er den Beinamen als Gegenpol zu Heinrich dem Löwen. Einer der mächtigsten Zeitgenossen Albrechts war Lothar von Supplinburg, Herzog von Sachsen und späterer deutscher König und Kaiser. Albrecht der Bär wurde 1125 durch Herzog Lothar als Markgrafen der Lausitz eingesetzt. Die Billunger hatten bis 1106 die sächsische Herzogswürde inne. Beim Tode von Eilikas Vater, Magnus von Billungen, war kein männlicher Erbe da und das Geschlecht starb aus. [↩]

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Plötzkau – Die Geschichte von Burg und Schloss und den Fürsten von Anhalt Plötzkau

Bild: Stolz wie der Hahn der Großtrappe erhebt sich das Schloss Plötzkau mit seinem imposanten Bergfried über die Saaleaue.

In Plötzkau liegt oberhalb der Saale das gleichnamige Schloss. Bereits vor dem Jahr 1100 hat an der Stelle des jetzigen Schlosses eine Burg gestanden, denn ab 1069 ist ein Graf Bernhard von Plötzkau verbürgt. Schon 1139 wurde diese Burg von den Welfen zerstört. Um die Mitte des 12. Jahrhunderts starben die Grafen von Plötzkau aus. Die kriegerischen Zeiten wurden den beiden letzten Grafen zum Verhängnis.

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