Johann Gottfried Wilhelm Gangloff – Die Legende um einen Wilddieb

Bild: Gedenkstein in Sylda zum Andenken an den Wilddieb Johann Gottfried Gangloff.

Johann Gottfried Wilhelm Gangloff wurde am 23. Mai 1794 in Hohlstedt in der Goldenen Aue geboren. Seine Eltern waren Weber, deshalb kann angenommen werden, dass er in Armut aufwuchs. Seine soziale Herkunft bedingte, dass auch Gangloff nur den Beruf des Webers erlernen konnte. Im Jahre 1817 heiratete er. Über seine Familie ist fast nichts bekannt, außer dass er vier Söhne und zwei Töchter hatte. Seit mindestens 1819 lebte er in Sylda [1] im Mansfelder Land. Gangloffs ehemaliges Wohnhaus in Sylda ist heute nicht mehr zu besichtigen. Es wurde am 4. August 1981 abgerissen, als ein 140-Tonnen-Bagger von Hettstedt nach Nachterstedt verlegt werden musste. [↩]

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Sylda – Das Gangloff Denkmal oder der Gangloff Stein

Bild: Detailansicht des Gangloffsteines in Sylda.

Die Menschen im Dorf Sylda – etwa 7 Kilometer nordwestlich von Hettstedt gelegen – erhalten durch einen Stein das Andenken an den in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts hier ansässigen bekannten Wildschützen Johann Gottfried Gangloff. Gangloff wurde bereits zu Lebzeiten zur Legende, weil er ein äußerst besonnener und zielsicherer Schütze war. Sein Mut und seine durchdachte Wilddieberei brachte ihm die Sympathie der Landbevölkerung ein.

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