Wansleben am See und die Außenstelle des Konzentrationslagers Buchenwald

Bild: Gräber zu Ehren der Opfer des Faschismus auf dem Friedhof von Wansleben am See.

Das an der heutigen B80 zwischen Halle und Eisleben liegende kleine Gemeinde Wansleben am See birgt ein für viele unbekanntes geschichtliches Geheimnis: In den ehemaligen Schächten NEUMANSFELD und GEORGI kämpften ab dem Jahr 1943 KZ-Häftlinge um ihr Leben. Doch kurz zur Vorgeschichte: Im Verlauf des dritten und vierten Kriegsjahres wurde … Weiterlesen

Eisleben – Die Geschichte um das ehemalige Lenindenkmal am Plan und Robert Büchner

Bild: Am Plan in der Lutherstadt Eisleben stand bis zum Dezember 1991 ein Lenindenkmal. Aufnahmen aus dem März 2006.

Bis zum 9. Dezember 1991 stand im Zentrum der Bergarbeiterstadt Eisleben im Herzen des Mansfelder Landes ein überlebensgroßes Lenindenkmal des sowjetischen Bildhauers Matwej Maniser. Schon in den Jahren der DDR wurde dieses Denkmal von den Eislebenern sehr kontrovers betrachtet. Andererseits wurde es von der Regierung der DDR zum Mythos hochstilisiert. … Weiterlesen

Mansfeld – Das Wipperliese oder Hasselbach Viadukt

Bild: Der Wipperliese Viadukt oder Hasselbach Viadukt in Mansfeld.

Die Bundesstraße B86 wird im Bereich des Ortes Mansfeld von einem imposanten Viadukt überspannt. In den Jahren zwischen 1913 und 1920 wurde eine etwa 20 Kilometer lange Eisenbahnstrecke von Klostermansfeld durch das Wippertal bis nach Wippra im Unter- oder Südharz gebaut. Damit wurde der Holztransport aus dem waldreichen Wippertal deutlich … Weiterlesen

Hettstedt – Die Eisenbahnbrücke Schmalgrundviadukt oder Schmalzgrundbrücke

Bild: Die Eisenbahnbrücke Schmalzgrundviadukt in Hettstedt.

Bis in das späte 19. Jahrhundert wurde das Kupferschiefer, aber auch die zu seiner Verhüttung erforderlichen Brennstoffe, mittels Pferdefuhrwerken von den Schächten zu den verschiedenen Hüttenbetrieben transportiert. Die Steigerung der Fördermengen und auch die Ansiedelung von Verarbeitungsbetrieben für das aus dem Kupferschiefer gewonnene Kupfer im 19. Jahrhundert machte die Erschließung … Weiterlesen

Volkmannrode – Das Rügegericht und die Wüste Kirche

Bild: Die Gerichtshütte des Rügegerichtes zu Volkmannrode.

An der Landstraße zwischen den Dörfern Stangerode und Abberode im Unterharz liegt auf einem sanften Hügel über dem Flüsschen Eine das Rügegericht Volkmannrode. Im Mittelalter stand hier der heute wüste Ort gleichen Namens. Von Volkmannrode sind heute noch die Reste eines aus Stein gemauerten Turmes und eine kleine Hütte, die … Weiterlesen

Steigra – Der Schwedenring oder das Riesenlabyrinth Trojaburg

Bild: Das Riesenlabyrinth Trojaburg bei Steigra.

Die Trojaburg von Steigra ist wahrscheinlich das einzige erhaltene Riesenlabyrinth in Deutschland. Die Entstehungszeit dieses Labyrinthes ist nicht datierbar. Der Name Schwedenring weist auf die Erbauung im Dreißigjährigen Krieg hin. Tatsächlich gibt es in Schweden einige dieser Labyrinthe.

Seeburg am Süßen See – Die Galgensäule als ehemalige Richtstätte

Bild: Die Galgensäule bei Seeburg am Süßen See.

Hoch über dem Nordufer des Süßen Sees – in der Nähe der Gemeinde Seeburg und des Schlosses Seeburg – steht der Überrest einer aus Feldsteinen gemauerten Galgensäule. Diese Säule wurde im Jahre 1720 als Fundament für einen Galgen errichtet. An der Stelle der steinernen Säule standen seit dem Mittelalter immer … Weiterlesen

Quenstedt – Die Schalkenburg als steinzeitliches Sonnenobservatorium und die Frühgeschichte im Mansfelder Land

Bild: Die Schalkenburg bei Quenstedt.

Mit freundlicher Unterstützung von Frau Mechthild Meinike, Herrn Manfred Backes. Die Schalkenburg – Ein steinzeitliches Sonnenobservatorium Zwischen den Gemeinden Quenstedt und Sylda im Mansfelder Land – in Sichtweite zur Burgruine Arnstein – liegt ein Hügel, der im Volksmund Schalkenburg genannt wird. Auf dem nach drei Seiten steil abfallenden Hügel befand sich … Weiterlesen

Goseck – Die Kreisgrabenanlage als steinzeitliches Sonnenobservatorium

Bild: Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck.

Die Reste der steinzeitlichen Kreisgrabenanlage von Goseck im Landkreis Weißenfels wurden 1991 während eines Überfluges durch den Luftbildarchäologen Braasch entdeckt. 1999 wurde das Areal dann genauer durch Archäologen der Martin-Luther-Universität Halle unter der Leitung von Prof. Dr. Francois Bertemes untersucht.

Zappendorf bei Halle an der Saale – Die Betsäule

Bild: Die Betsäule von Zappendorf.

In den Tälern der Flüsschen Laweke und Salzke liegt die zum historischen Saalekreis gehörende Gemeinde Zappendorf. Der Ort wurde 1288 erstmals schriftlich erwähnt, ist aber sicher uralten Ursprunges. Zappendorf stand im Mittelalter ganz im Schatten des bedeutenderen, heute jedoch wüsten Flatersleben. Kirchlich gehörte Zappendorf zum benachbarten Müllerdorf. Cyriacus Spangenberg berichtete … Weiterlesen

Welfesholz – Das Steinkreuz oder Sühnekreuz aus vorreformatorischer Zeit

Welfesholz liegt im Herzen des Mansfelder Landes, unweit der Stadt Hettstedt. Das Dorf hat heute etwa 220 Einwohner und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Gerbstedt. Der Ortsname war vielfältigen Wandlungen unterworfen: 1290 lignum catuli, 1362 Welpsholt, 1590 Gwelfers holtz. Welfesholz war früher ein großes Rittergut, das durch die Familie von Stromberg bewirtschaftet … Weiterlesen

lignum catuli oder Welfesholz – Der Hoyerstein und die Hoyersage als Gedicht sowie Volkssage über die Schlacht am Welfesholz

Bild: Der Hoyerstein auf der Mansfelder Hochfläche bei Welfesholz.

Welfesholz liegt im Herzen des historischen Mansfelder Landes, unweit der Stadt Hettstedt. Das Dorf hat heute etwa 220 Einwohner und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Gerbstedt. Der Ortsname war vielfältigen Wandlungen unterworfen: 1290 lignum catuli, 1362 Welpsholt, 1590 Gwelfers holtz. Welfesholz war früher ein großes Rittergut, das durch die Familie von Stromberg … Weiterlesen

Langeneichstädt bei Querfurt – Die Dolmengöttin oder der Menhir mit dem Steinkistengrab an der Eichstädter Warte

Bild: Die Dolmengöttin oder der Menhir von Langeneichstädt.

Direkt neben der Eichstädter Warte – unweit der sehr alten Gemeinde Langeneichstädt im Landkreis Saalekreis – kann ein besonderes Denkmal der Frühgeschichte dieses geschichtsträchtigen Landstriches besichtigt werden, die Dolmengöttin. Der Menhir von Langeneichstädt kam im Frühling des Jahres 1987 bei Ausgrabungen an einem Steinkistengrab aus der mittleren Jungsteinzeit zum Vorschein.

Greifenhagen – Die Sühnekreuze oder Kreuzsteine

Bild: Sühnekreuze von Greifenhagen. Alter Standort an der nördlichen Mauer des Friedhofes von Greifenhagen.

„Unweit Greifenhagen im Mansfelder Gebirgskreise stehen an der Klausstraße und dem Unterdorfer Kirchwege zwei alte, ziemlich große steinerne Kreuze ohne Figuren. Hier sollen voralters ein paar Mädchen, die zusammen ins Feld gegangen sind, mit ihren Sicheln einander ermordet haben.“ So schrieb der Heimatforscher Prof. Hermann Größler gegen Ende des 19. Jahrhunderts. … Weiterlesen

Dölau bei Halle an der Saale – Der Menhir Steinerne Jungfrau oder der Heidenstein

Bild: Der Menhir Steinerne Jungfrau oder Heidenstein von Dölau.

Nur wenige hundert Meter links der Straße von Brachwitz nach Dölau, am Rande der Ortslage Dölaus, steht der Menhir Steinerne Jungfrau oder Heidenstein. Menhire wurden von unseren Vorfahren während der Jungsteinzeit – dem Neolithikum – zwischen dem fünften und zweiten vorchristlichen Jahrtausend aus markanten Findlingssteinen errichtet.

Aschersleben – Die Speckseite oder der Speckstein

Bild: Die Speckseite oder Speckstein von Aschersleben ist ein jungsteinzeitlicher Menhir.

Am Ortsausgang der alten Stadt Aschersleben befindet sich auf einer Anhöhe ein Menhir – die Speckseite oder Speckstein. Wäre nicht an der Straße nach Groß-Schierstedt eine Hinweistafel auf diesen jungsteinzeitlichen oder bronzezeitlichen Menhir, würde er kaum auffindbar sein. Der Stein hat eine sichtbare Höhe von etwa 1 Meter. Es war … Weiterlesen

Wieserode – Die Dorfkirche

Bild: Die Dorfkirche zu Wieserode im Harz.

Das verträumte Dorf Wieserode – unweit der Burg Falkenstein – im Mansfelder Bergland beziehungsweise Unterharz gelegen, hat eine besonders sehenswerte Kirche. Über das Alter dieses Kleinods ist nichts bekannt, wenn auch in einem Horizontalbalken des Fachwerkes am Turm die Jahreszahl 1617 eingraviert ist. An der Ostseite befindet sich noch ein … Weiterlesen

Wimmelburg – Das ehemalige Kloster St. Cyriacus der Grafen von Mansfeld

Bild: Impressionen vom ehemaligen Kloster Wimmelburg.

In Wimmelburg sind gegenüber des modernen Einkaufsmarktes die Reste einer sehr alten Klosteranlage zu sehen. Mit diesen Resten hat es folgende Bewandtnis. Einst befand sich auf dem Friedrichsberg – das ist die nördlich des Ortes gelegene Anhöhe – eine Burg. Die Burg muss bereits sehr früh gegründet worden sein, denn Urkunden … Weiterlesen

Thale – Das Kloster und Kanonissenstift sowie spätere Klostergut Wendhusen

Bild: Im Klostergut Wendhusen in Thale.

Das Kloster Wendhusen wurde im Jahre 825 von einer Gisla oder Gisela gegründet. Sie war die Tochter des sächsischen Adeligen Hessi, der sich 775 Karl dem Großen unterwarf und später nach seinem Übertritt zum Christentum als Gaugraf eingesetzt wurde [1]. Mutterkloster war das Stift Herford, das noch etwas älter ist. … Weiterlesen