Stolberg im Harz- Das Josephskreuz auf dem Auerberg

Bild: Das Josephskreuz auf dem Auerberg bei Stolberg im Harz. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Der Auerberg bei Stolberg – der URBERG der frühen Siedler im Harz – erhebt sich fast 580 Meter über den Meeresspiegel. Für den Unterharz ist dies eine beträchtliche Höhe und so ist der Auerberg auch der Blickpunkt im Unterharz. Die exponierte Lage des Porhyrberges macht ihn für Beobachtungszwecke besonders geeignet. Aber erst aus dem 17. Jahrhundert ist ein Turm bekannt. Vielleicht war es ja der Aberglaube der Harzbewohner, der eine frühere Bebauung verhindert hat. Immerhin rastete – so der Volksglaube – die Wilde Jagd auf dem Berg. Tatsache ist, dass der Gipfel häufig von Orkanen und Unwettern heimgesucht wurde und wird.

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Langeneichstädt bei Querfurt – Die Eichstädter Warte

Bild: Die Eichstädter Warte bei Langeneichstädt im Landkreis Saalekreis.

Etwa 20 Gehminuten nördlich der Gemeinde Langeneichstädt, die bereits 778 erstmals erwähnt wurde, liegt auf einer sanften Anhöhe ein Wehrturm – die Eichstädter Warte. Der aus Muschelkalkstein bestehende und noch gut erhaltene Turm mit seinem markanten Dachkegel hat bei einem Durchmesser von 7,8 m eine Höhe von 15,6 m. Der einzige Zugang liegt in einer Höhe von etwa 8 m, so dass der Turm seinerzeit praktisch nicht einnehmbar war. Über der Eingangstür befinden sich zwei Konsolsteine, die wahrscheinlich Pechnasen trugen – im Mittelalter ein probates Mittel zur Verteidigung.

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Petersberg bei Halle an der Saale – Der Bismarckturm

Bild: Tradition und Moderne. Der Bismarckturm und der Fernsehturm auf dem Petersberg bei Halle an der Saale.

Nach der Gründung de Deutschen Reiches und einem starken wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland machte sich überall in Deutschland eine bis dahin nicht gesehene patriotistische Bewegung breit. So initiierte Pfarrer Dienemann aus dem nahegelegenen Ort Stumsdorf im Jahre 1899 den Bau eines Bismarckturmes auf dem exponierten Massiv des Petersberges bei Halle an der Saale. Wie für etliche andere andere Bismarcktürme auch, wurde für den Turm auf dem Petersberg der Entwurf GÖTTERDÄMMERUNG des Architekten Wilhelm Kreis ausgewählt.

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Ballenstedt – Der Bismarckturm bei Opperode

Bild: Der Bismarckturm auf dem Stahlberg bei Opperode.

Am Vorabend des Ersten Weltkrieges, im Oktober des Jahres 1913, kam dem damaligen Bürgermeister Wendt in der Harzstadt Ballenstedt die Idee, einen Bismarckturm errichten zu lassen. Als Standort wurde der markante bewaldete Stahlsberg über der Ortschaft Opperode, heute ein Ortsteil von Ballenstedt, gewählt. Der Turm sollte vom Architekten Professor Wilhelm Kreis entworfen werden, der bereits über fünfzig weitere Bismarcktürme und Bismarcksäulen geplant hatte. Etliche der Entwürfe des Professors waren bereits prämiert worden, meist die des Baumusters GÖTTERDÄMMERUNG mit AUSSICHTSPLATTFORM und FEUERSCHALE. Auch der Ballenstedter Turm sollte diesem Schema entsprechen.

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Quedlinburg – Die Bicklingswarte

Bild: An der Bicklingswarte bei Quedlinburg.

Für eine kurze Zeit war der Harz im Hochmittelalter unter den Ottonen der Mittelpunkt des Deutschen Reiches und Quedlinburg am Nordrand des Harzes seine Hauptstadt. Die Stadt konnte sich noch für einige Jahrhunderte ihren Stolz bewahren. Ihre Wehrhaftigkeit sicherte sich Quedlinburg durch eine Stadtmauer und einige vorgelagerte Warten. Diese Warten – im Mittelalter wurden bis zu elf gezählt – standen auf exponierten Geländepunkten rings um die Stadt. Sie boten den Ackerbürgern bei der Feldarbeit Schutz vor plötzlichen Überfällen. Ihre weitere Funktion bestand darin, die Stadt vor Angreifern zu warnen.

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