Stationen am Jakobsweg in der Magdeburger Börde und am Harzrand

Bild: Bucheinband.

Eine Route des zum Grabe des Apostels Jakobus nach Santiago der Compostela in Spanien führenden Jakobsweges verläuft von Magdeburg durch die Börde bis zum Harzrand nach Goslar und berührt unterwegs die Orte Hadmersleben, Halberstadt, Huysburg, Lüttgerode und Osterwiek. Diese Jakobspilgerroute folgt im Wesentlichen alten Kaiser- und Kaufmannsstraßen, die die alten Handelsstädte Magdeburg, Halberstadt, Goslar, Paderborn, Köln im Mittelalter miteinander verband. In der Magdeburger Börde werden u.a. bekannte Orte wie die Halberstadt, Wanzleben, Hadmersleben, Huysburg und Osterwieck von der Wegroute berührt.

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Die Teufelsmauer am Nordrand des Harzes

Bild: Blick von Schloss Ballenstedt auf die Teufelsmauer. Die Gegensteine bei Asmusstedt.

Die so genannte Teufelsmauer zieht sich über viele Kilometer an der Nordostabdachung des Harzes entlang. Die Teufelsmauer besteht aus Sandstein, der teilweise verkieselt ist. Dieser Sandstein wurde vor etwa 100 Millionen Jahren im Zeitalter der Oberkreide auf dem damaligen Meeresgrund abgelagert. Am Ende der Kreidezeit und im Tertär wurde der Sandstein gemeinsam mit dem Harz gehoben und bildete im Laufe der Zeit die heute vorhandene Schichtrippenanordnung mit steilen Flanken.

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Die Rabenskuppe bei Mansfeld

Bild: Auf der Rabenskuppe bei Mansfeld.

Blickt man von der mächtigen Bastion Mine auf dem Schloss Mansfeld in westliche Richtung, so ist eine der augenfälligen Landmarken die von Feldern umgebene Rabenskuppe. Die Rabenskuppe ist sozusagen der erste Berg im Unterharz. Hier befand sich einst im dunklen Mittelalter die Richtstätte der Stadt Mansfeld. Vermeintliche Missetäter wurden hier der harten Strafe des Räderns unterzogen – für alle und weithin sichtbar. Da sich offensichtlich Raben an den Leichen der Hingerichteten gütlich getan haben, entstand im Volksmund der Name Rabenskuppe für diesen Berg. Noch heute hat dieser Platz etwas eigenartiges, ja sogar mystisches an sich, so dass man ihn immer wieder besuchen möchte.

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Aschersleben – Die Luisensicht oder Goethesicht

Bild: Blick von der Luisensicht oder Goethesicht auf die Gemeinde Westdorf.

Am südwestlichen Rand der Stadt Aschersleben – unweit der Wolfshöhe – befindet sich in einer parkähnlichen Landschaft ein Pavillon, der Luisensicht oder Goethesicht genannt wird. Von dort aus hat man einen ausgezeichneten Blick über die unweit gelegene Gemeinde Westdorf. Leider ist der Pavillon durch schlecht gemachte Graffiti stark in Mitleidenschaft gezogen.

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Der Landschaftspark Degenershausen im Harz

Bilder: Im Landschaftspark Degenershausen.

Der Landschaftspark Degenershausen gehört zur Stadt Falkenstein/Harz an der Nordabdachung des Harzes und liegt ganz in der Nähe des Ortsteiles Wieserode und der Burg Falkenstein bzw. dem Gartenhaus. Die Fläche, auf der sich heute der Landschaftspark befindet, wurde 1834 vom Braunschweigischen Amtsrat Johann Christian Degener erworben. Er vermachte das Areal seiner Tochter Amalie zum Hochzeitsgeschenk. 1835 ließ er auf dem Gelände ein Herrenhaus samt Wirtschaftsgebäuden und einem Gutspark errichten. Diese Ansiedlung nannte er Degenershausen. Im Jahre 1859 wurde ein eiserner Obelisk zum Andenken an den Amtsrat Degener errichtet, der aber 1968 abgerissen wurde. Das Herrenhaus wurde in den Jahren 1986/87 ebenfalls abgerissen.

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Die Schlacht am Welfesholz – Spuren der Geschichte: Hoyerstein, Jodute, Steinkreuz und Altbergbauhalden

Bilder: In Welfesholz ist die Erinnerung an die mittelalterliche Schlacht zwischen Hoyer von Mansfeld und Wiprecht von Groitzsch wieder präsent.

Welfesholz liegt im Herzen des Mansfelder Landes, unweit der Stadt Hettstedt. Das Dorf hat heute etwa 220 Einwohner und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Gerbstedt. Der Ortsname war vielfältigen Wandlungen unterworfen: 1290 lignum catuli, 1362 Welpsholt, 1590 Gwelfers holtz. Welfesholz war früher ein großes Rittergut, das durch die Familie von Stromberg bewirtschaftet wurde. Ein weiterer Erwerbszweig der Bewohner war der Bergbau. Viele Halden, zum Beispiel die des Hornickelschachtes oder des Rosskunstschachtes, auf der Feldflur von Welfesholz erinnern noch heute an die große Zeit des Mansfelder Kupferschieferbergbaues.

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Das nördlichste Qualitätsweinbaugebiet Deutschlands – Die Weinstraße Mansfelder Seen im Weinbaugebiet Saale-Unstrut

Bild: Das imposante Schloss Seeburg am Süßen See ist zweifellos das Zentrum der Weinstraße Mansfelder Seen.

Das nördlichste Qualitätsweinbaugebiet Deutschlands – Süßer See – Aseleben • Höhnstedt • Langenbogen • Lüttchendorf • Rollsdorf Seeburg • Unterrißdorf • Wormsleben • Zappendorf An den klimatisch begünstigten Hanglagen um den Süßen See, zwischen Halle an der Saale und Lutherstadt Eisleben, befindet sich ein Teil des nördlichsten Weinbaugebietes Deutschlands. Die besonderen klimatischen und geografischen Bedingungen des Harzvorlandes haben dieser Landschaft ihren eigenen Reiz gegeben. Obst- und Weinanbau bieten sich in dieser klimatisch begünstigten Lage geradezu an.

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