Prinzessin Viktoria Luise von Preußen

Bild: Prinzessin Viktoria Luise von Preußen mit ihrem Vater Kaiser Wilhelm II. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Viktoria Luise wurde am 13. September 1892 als Viktoria Luise Adelheid Mathilde Charlotte von Preußen im kaiserlichen Marmorpalais in Potsdam geboren. Sie war das siebente Kind des Deutschen Kaisers Wilhelm II. und seiner ersten Frau Auguste Viktoria und die einzige Tochter des Paares. Bedingt durch die vielen Aufenthalte der Königsfamilie im In- und Ausland wurde Viktoria Luise von Hausdamen und Gouvernanten unterrichtet, was nach ihrer eigenen Aussage wohl für beide Parteien nicht immer sehr einfach gewesen ist, da sie sich in der Öffentlichkeit niemals frei bewegen konnte. Im Oktober des Jahres 1909 wurde sie in Potsdam konfirmiert und kurze Zeit später zur stellvertretenden Regimentschefin des 2. Leibhusarenregimentes ernannt, das zu dieser Zeit in Danzig-Langfuhr stationiert war. Da die Prinzessin eine sehr gute Reiterin war, führte sie bei Paraden IHR Regiment auch selbst an und nahm auch erfolgreich an einigen PARFORCEJAGDEN teil. Auch galt sie als eine begeisterte Fotografin, die das Leben am…

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Max Hoelz und der vergebliche Versuch, das Bürgertum abzuschlachten

Bild: Anschlag auf einen Güterzug während der Märzkämpfe in Mitteldeutschland. Under the licence of Commons:Bundesarchiv. Bundesarchiv, Bild 119-2303E / unbekannt / CC-BY-SA.

Max Hoelz – oder wie er sich selbst schrieb Max Hölz – wurde am 14. Oktober 1889 in Moritz, einem kleinem Dorf bei Riesa, in Sachsen geboren. Als Kind armer Eltern musste er im kaiserlichen Deutschland schon früh zum Lebensunterhalt der Familie beitragen. Nach dem Abschluss der Volksschule arbeitete er als Tagelöhner auf verschiedenen Gutshöfen. Später arbeitete er als Hoteldiener in Baden-Baden und in London. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland bildete er sich zum Vermessungstechniker weiter und heiratete 1915 Klara Buchheim, die Tochter eines Fuhrunternehmers aus dem sächsischen Vogtland.

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Fritz August Weineck – Der Kleine Trompeter

Bild: Pioniere grüßen Ende der 1950er Jahre vor dem Weineck-Denkmal in Halle an der Saale. Bild: Under the licence of Commons:Bundesarchiv. Bundesarchiv, Bild 183-58198-0024 / Krueger / CC-BY-SA.

Friedrich August Weineck wurde am 26. März 1897 in Halle an der Saale geboren. Weineck lernte Bürstenbinder und wurde im Ersten Weltkrieg Soldat. 1921 heiratete er Meta Dietze, die beiden hatten ein Kind miteinander. 1924 wurde Weineck Mitglied im Spielmannszug des Roten Frontkämpferbundes, einer paramilitärischen Organisation der KPD. Nach dem Tode des damaligen Reichspräsidenten Friedrich Eberts durch eine verschleppte Blinddarmentzündung Ende Februar 1925 wurden in der Weimarer Republik Neuwahlen notwendig. Ernst Thälmann trat, unterstützt durch die Mehrheit der Arbeiterschaft in Mitteldeutschland, für die KPD an. Am 13. März fand in Halle eine Wahlkampfveranstaltung statt, in der neben Ernst Thälmann auch ausländische Funktionäre das Wort haben sollten. Durch einen Seiteneingang drang die Schutzpolizei unter Führung des Leutnants Pietzer in den Saal, um die Versammlung aufzulösen. Die KPD Funktionäre versuchten die Menge zu beruhigen und mit dem Kommandanten der Polizei in Verbindung zu treten, was jedoch scheiterte. Die Schutzpolizei drang mit Gummiknüppeln…

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