Christian Friedrich August Garcke und der Garckenstift in Bräunrode

Christian Friedrich August Garcke wurde am 25. Oktober 1819 in Bräunrode im Mansfelder Land geboren. Als Sohn eines Oberförsters begann er im Jahre 1840 in Halle an der Saale Theologie zu studieren, begann aber nach bestandenem Staatsexamen sich mit Botanik zu befassen. Im Jahre 1851 zog er nach Berlin und war ab 1865 beim Königlichen Botanischen Institut angestellt. Zwei Jahre später wurde er Mitglied in der Prüfungskommission für Pharmazeuten und im Jahre 1871 wurde er zum außerordentlichen Professor für Heilpflanzenkunde ernannt. ­Garcke gab die verschiedensten Bücher zum Thema Flora heraus und galt als bedeutender Kenner der Materie. Noch zu Lebzeiten engagierte sich Garcke stark in sozialen Belangen, so verfügte er zum Beispiel das nach seinem Tod eine Stiftung gegründet wird. Garcke starb am 10. Januar 1904 in Berlin.
Im Jahre 1906 wurde in Bräunrode der Garckenstift errichtet, der armen Familien als günstige Wohnung dienen sollte. Er ist auch heute noch bewohnt und steht unter Denkmalschutz. Von den traditionsbewussten Bewohnern Bräunrodes und der umliegenden Orte wird das Haus in der breiten Mundart der MANSFÄLLER gern JAARGENSCHTIFT genannt, so wie schon zu Zeiten seiner Gründung. Auf der Widmungstafel am Gebäude ist der Name allerdings GARKE ausgeschrieben, der Grund dafür ist heute nicht mehr festzustellen.

Bild: Der Garckenstift in Bräunrode im Landkreis Mansfeld-Südharz.

Bild: Der Garckenstift in Bräunrode im Landkreis Mansfeld-Südharz.

Bild: Der Garckenstift in Bräunrode im Landkreis Mansfeld-Südharz.

Bild: Der Garckenstift in Bräunrode im Landkreis Mansfeld-Südharz.

Bild: Der Garckenstift in Bräunrode im Landkreis Mansfeld-Südharz.

Bild: Der Garckenstift in Bräunrode im Landkreis Mansfeld-Südharz.

Externe Links:
Flora von Nord- und Mitteldeutschland – GOOGLE BOOKS
http://books.google.com/books?id=HAoZAAAAYAAJ&printsec
=frontcover&dq=garcke&hl=de&cd=1#v=onepage&q=&f=false

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