Franz Wilhelm Junghuhn

Franz Wilhelm Junghuhn wurde am 26.10.1809 in Mansfeld als erstes von 7 Kindern der Eheleute Wilhelm Friedrich Junghuhn und seiner Frau Christine Marie geboren. Junghuhn wurde nach seiner strengen Erziehung zum Medizinstudium gezwungen und begann es 1827 an der Universität in Halle an der Saale. Im Jahre 1834 examinierte er in Utrecht und trat am Anfang des Jahres 1835 in die Niederländische Armee ein und begab sich auf der JACOB CATS nach Batavia – jetzt Jakarta – im heutigen Indonesien.

Bild: Franz Wilhelm Junghuhn. Die Schutzdauer für das von dieser Datei gezeigte Werk ist nach den Maßstäben des deutschen, des österreichischen und des schweizerischen Urheberrechts abgelaufen. Es ist daher gemeinfrei.

Bild: Franz Wilhelm Junghuhn.
Die Schutzdauer für das von dieser Datei gezeigte Werk ist nach den Maßstäben des deutschen, des österreichischen und des schweizerischen Urheberrechts abgelaufen. Es ist daher gemeinfrei.

Neben seinen Aufgaben als Gesundheitsoffizier befasste er sich nebenbei noch mit Botanik, Geologie, Ethnologie und anderen Wissenschaften, was im oft den Tadel seiner Vorgesetzten einbrachte da er seine Arbeit vernachlässigte. Nachdem er im Jahre 1840 eine Fortbildung absolvierte Beschäftigte er sich weiter Intensiv mit der Pflanzenwelt Asiens und nahm an verschiedenen Expeditionen und Forschungsreisen Teil und veröffentlichte einige Bücher und Aufsätze.

Am 23.01.1850 heiratete Junghuhn die 22jährige Johanna Koch und 2 Jahre später nahm er die holländische Staatsbürgerschaft an. Auf einer seiner Reisen durch Westjava zog sich Junghuhn eine Amöbenruhr zu von der er sich nicht wieder erholte. Junghuhn starb am 24 April 1864 in Bandung auf Java wo noch heute ein Denkmal an den berühmten Forscher erinnert. Auch an seinem Geburtshaus in Mansfeld befindet sich eine Tafel zum Gedenken an Junghuhn.

Bild: Tafel zum Gedenken an Franz Wilhelm Junghuhn in Mansfeld.

Bild: Tafel zum Gedenken an Franz Wilhelm Junghuhn in Mansfeld.

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