Rezept: Graupeneintopf mit Räucherrippe

Graupensuppe oder Graupeneintopf ist einfaches und traditionelles Gericht im Mansfelder Land. Er wird besonders in der kalten Jahreszeit gekocht, weil er sehr deftig ist. Dazu passt eine dick geschnittene Scheibe frisches Mischbrot. Die im Rezept angegebenen Mengen reichen für 4 starke Esser. In Tirol gibt es einen ähnlichen Eintopf unter dem Namen Gerstensuppe.

Zutaten

  • 1.5 kg Räucherrippe vom Schwein
  • 500 g Graupen, bevorzugt mittelgroß oder groß
  • 500 g Wurzelgemüse (Sellerie, Porree, Kohlrabi, Möhre)
    oder TK Mischung
  • 2 bis 3 Kartoffeln
  • Zum Würzen Selleriekraut
  • Pimentkörner, Lorbeerblätter,
  • frische Petersilie

Zubereitung

Räucherrippe mit den Pimentkörnern und den Lorbeerblättern in kaltem Wasser ansetzen und auf kleiner Flamme fast gar kochen. Kartoffeln und Wurzelgemüse nicht zu fein würfeln. Etwa 30 Minuten vor Erreichen des Garpunktes Kartoffeln, Wurzelgemüse und Selleriekraut zur Fleischbrühe geben und zusammen garen. Die Räucherrippchen brauchen je nach Dicke ungefähr anderthalb Stunden, bis sie gar sind.

In der Zwischenzeit die Graupen in einem extra Topf in reichlich Wasser ohne Salz gar ziehen lassen. Die Graupen quellen stark auf! Durch ein Sieb abschütten und gut abspülen. Die Räucherrippe aus der Fleischbrühe nehmen, Knochen entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Graupen und Fleisch zur Fleischbrühe geben, bis zur gewünschten Konsistenz mit Wasser auffüllen und noch mal aufkochen lassen. Abschmecken und gegebenenfalls nachsalzen. Vor dem Servieren mit reichlich gehackter frischer Petersilie bestreuen.

Über Birk Karsten Ecke

Geboren im Unterharz - wie fast jeder meiner Generation in Wippra / Südharz. Mein Lebensmittelpunkt ist seit vielen Jahren die bayerische Landeshauptstadt München, dennoch fühle ich mich meiner "alten Heimat" dem Mansfelder Land sowie dem Harz und dem Harzvorland nach wie vor eng verbunden. Neben der Fotografie interessiere ich mich für die deutsche Geschichte von der Frühzeit bis in die Gegenwart.

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