Otto Bösel – Ein Ritterkreuzträger aus Eisleben

Der Ritterkreuzträger Otto Bösel wurde am 12. Juli 1913 in Eisleben geboren. Nach seiner militärischen Grundausbildung und einem Lehrgang bei einem Flugabwehrregiment wurde er zu im Zweiten Weltkrieg zu Beginn des Polen-Feldzuges in die 2. Batterie des Flakregimentes 43 versetzt. Danach folgten weitere Einsätze auf dem Balkan sowie von 1941 bis 1943 unter dem wohl berühmtesten Heerführer der Achsenmächte – Erwin Rommel – unter der Glutsonne Nordafrikas. Im Deutschen Afrikakorps wurden auch zum ersten Mal im großen Maßstab Flugabwehrkanonen gegen feindliche Panzer und Selbstfahrlafetten eingesetzt, weil andere geeignete Abwehrmittel bedingt durch einen langen und durch die Alliierten bedrohten Transportweg nur sehr eingeschränkt zur Verfügung standen.

Bild: Die Lutherstadt Eisleben ist der Geburtsort des Ritterkreuzträgers Otto Bösel. Aufnahme aus dem Jahr 2010.

Bild: Die Lutherstadt Eisleben ist der Geburtsort des Ritterkreuzträgers Otto Bösel. Aufnahme aus dem Jahr 2010.

Bild: Die legendäre deutsche FlaK 88 mit dem Kaliber 88 Millimeter in Nordafrika. Diese Flugabwehrkanone wurde wurde während des UNTERNEHMENS THESEUS erstmals sehr erfolgreich zur Bekämpfung von Panzern und Selbstfahrlafetten eingesetzt. Bild: Under the licence of Commons:Bundesarchiv. Bundesarchiv, Bild 101I-443-1574-23 / Zwilling, Ernst A. / CC-BY-SA.

Bild: Die legendäre deutsche FlaK 88 mit dem Kaliber 88 Millimeter in Nordafrika. Diese Flugabwehrkanone wurde wurde während des UNTERNEHMENS THESEUS erstmals sehr erfolgreich zur Bekämpfung von Panzern und Selbstfahrlafetten eingesetzt.
Bild: Under the licence of Commons:Bundesarchiv. Bundesarchiv, Bild 101I-443-1574-23 / Zwilling, Ernst A. / CC-BY-SA.

Bild: Deutsche Soldaten des Afrikakorps während des Nordafrikafeldzuges an einer FlaK 88. Bild: Under the licence of Commons:Bundesarchiv. Bundesarchiv, Bild 101I-443-1574-26 / Zwilling, Ernst A. / CC-BY-SA.

Bild: Deutsche Soldaten des Afrikakorps während des Nordafrikafeldzuges an einer FlaK 88.
Bild: Under the licence of Commons:Bundesarchiv. Bundesarchiv, Bild 101I-443-1574-26 / Zwilling, Ernst A. / CC-BY-SA.

Bild: Transport einer FlaK 88 in Nordafrika. Bild: Under the licence of Commons:Bundesarchiv. Bundesarchiv, Bild 101I-783-0109-19 / Dörner / CC-BY-SA.

Bild: Transport einer FlaK 88 in Nordafrika.
Bild: Under the licence of Commons:Bundesarchiv. Bundesarchiv, Bild 101I-783-0109-19 / Dörner / CC-BY-SA.

Bild: Wechsel eines Geschützrohres an der FlaK 88 in Nordafrika. Bild: Under the licence of Commons:Bundesarchiv. Bundesarchiv, Bild 101I-443-1587-09A / Zwilling, Ernst A. / CC-BY-SA.

Bild: Wechsel eines Geschützrohres an der FlaK 88 in Nordafrika.
Bild: Under the licence of Commons:Bundesarchiv. Bundesarchiv, Bild 101I-443-1587-09A / Zwilling, Ernst A. / CC-BY-SA.

Die Schlacht von El Gazala – auch OPERATION THESEUS genannt – begann in den frühen Abendstunden des 26. Mai 1942. Durch die mangelhafte Weiterleitung der Funksprüche alliierter Aufklärungseinheiten an das britische Oberkommando in Kairo konnten die Achsenmächte bis zum Mittag des darauf folgenden Tages auch größere Geländegewinne erzielen und viele Gefangene machen. Dann allerdings wendete sich das Blatt als das DAK auf die Bereitstellungsräume schwerer britischer Panzer traf. Gegen Abend hatten Rommel und die ihm unterstellten Generale mehr als ein Drittel ihrer Kampfpanzer verloren und verfügen über fast keinen Treibstoff mehr. Erst als am 01. Juni die Luftwaffe eingriff, können die an vorderster Front kämpfenden Truppen wieder mit Treib- und Betriebsstoffen versorgt werden und das Afrikakorps konnte wieder in die Handlung an sich reißen.

Bild: Deutsche Landser vor Tobruk in Nordafrika. Bild: Under the licence of Commons:Bundesarchiv. Bundesarchiv, Bundesarchiv, Bild 101I-786-0305-19 / Otto / CC-BY-SA.

Bild: Deutsche Landser vor Tobruk in Nordafrika.
Bild: Under the licence of Commons:Bundesarchiv. Bundesarchiv, Bundesarchiv, Bild 101I-786-0305-19 / Otto / CC-BY-SA.

Bild: Einmarsch deutscher motorisierter Einheiten in Tobruk im heutigen Libyen. Auf dem schwarzen Schild rechts im Bild steht der Text STRAIGT ON FOR DOCKS AND SAN MARCO W/P. Bild: Under the licence of Commons:Bundesarchiv. Bundesarchiv, Bild 101I-785-0293-17 / Tannenberg / CC-BY-SA.

Bild: Einmarsch deutscher motorisierter Einheiten in Tobruk im heutigen Libyen. Auf dem schwarzen Schild rechts im Bild steht der Text STRAIGT ON FOR DOCKS AND SAN MARCO W/P.
Bild: Under the licence of Commons:Bundesarchiv. Bundesarchiv, Bild 101I-785-0293-17 / Tannenberg / CC-BY-SA.

Nach weiteren verlustreichen Kämpfen konnte dann das Wüstenfort BIR HACHEIM – heute BIR HAKEIM – erobert werden. Dieser Sieg war allerdings von den Deutschen schwer erkämpft, es mussten riesige Mengen an Munition aufgebracht werden und teilweise entbrannten grausame Kämpfe um einzelne Schützenlöcher. Die alliierten Truppen, bestehend aus Engländern und freifranzösischen Truppen konnten sich zum größtenteils geordnet zurückziehen. Sie standen für die kurze Zeit später stattfindenden ERSTEN SCHLACHT VON El ALAMEIN bereit, in der Hitlerdeutschland und seinen Italienischen Verbündeten die erste Niederlage des Zweiten Weltkrieges beigebracht wurde. Nach Beendigung der Kämpfe um BIR HACHEIM im Juni 1942 wurde Bösel zum Geschützstaffelführer der 2. Batterie ernannt.

Bild: Britische Soldaten beim Ausheben von Verteidigungsstellen in der ERSTEN SCHLACHT VON EL ALAMEIN. Dieses von der Regierung des Vereinigten Königreichs erstellte Werk ist der public domain, da es von der Regierung des Vereinigten Königreichs vor dem 1. Juni 1957 erstellt wurde.

Bild: Britische Soldaten beim Ausheben von Verteidigungsstellen in der ERSTEN SCHLACHT VON EL ALAMEIN.
Dieses von der Regierung des Vereinigten Königreichs erstellte Werk ist der public domain, da es von der Regierung des Vereinigten Königreichs vor dem 1. Juni 1957 erstellt wurde.

Weiterführende Literatur:
Piekalkiewicz, J.
Der Wüstenkrieg in Afrika 1940 – 1943
© Südwest Verlag GmbH 1999
ISBN 3-8289-0357-6

Externe Links:
Official History of New Zealand in the Second World War 1939–45 Battle for Egypt
http://www.nzetc.org/tm/scholarly/tei-WH2Egyp.html

Über Birk Karsten Ecke

Geboren im Unterharz - wie fast jeder meiner Generation in Wippra / Südharz. Mein Lebensmittelpunkt ist seit vielen Jahren die bayerische Landeshauptstadt München, dennoch fühle ich mich meiner "alten Heimat" dem Mansfelder Land sowie dem Harz und dem Harzvorland nach wie vor eng verbunden. Neben der Fotografie interessiere ich mich für die deutsche Geschichte von der Frühzeit bis in die Gegenwart.

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