Der Heilige Brun von Querfurt

Bilder: Die Burg zu Querfurt.

Brun von Querfurt, auch Bruno III. von Querfurt genannt, war der Sohn Brunos II. von Querfurt, einem der wichtigsten militärischen Berater Kaiser Ottos II. Brun von Querfurt wurde gegen 974 geboren. Da sein Bruder Gebhard I. die Herrschaft Querfurt erbte, blieb ihm die Laufbahn eines Geistlichen. Erst besuchte er die Domschule zu Magdeburg, deren Stiftsherr er dann wurde. Im Jahre 996 begleitete er Kaiser Otto III. auf seinen ersten Italienzug. Otto setzte dort einen Verwandten, der ebenfalls Brun hieß, als Papst Gregor V. ein. In Italien trat Brun von Querfurt in ein Kloster ein und wurde Mönch. Papst Gregor V. verfügte, dass Brun von Querfurt als Missionar die heidnischen Pruzzen bekehren sollte. 999 wurde Brun durch Papst Sylvester II., mit dem Wissen und der Billigung des Polnischen Königs, nach Osten entsandt, um dort den Stamm der Pruzzen zu missionieren.

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Jacob Christian Schäffer – Der Erfinder der Waschmaschine

Bild: Inschrift am Geburtshaus von Jacob Christian Schäffer am Kirchplan Nr. 7 in Querfurt.

Jacob Christian Schäffer war ein bedeutender Erfinder und Universalgenie des 18. Jahrhunderts. Trotz der vielen wissenschaftlichen Werke und praktischen Erfindungen, die er hinterlassen hat, ist er heute weitgehend unbekannt. Jacob Christian Schäffer wurde am 31. Mai 1718 in einem Haus am Kirchplan in der Altstadt von Querfurt geboren. Über seine Schulbildung ist nichts bekannt, sie dürfte jedoch eine für die damalige Zeit überdurchschnittlich gute gewesen sein. Schäffer studierte zwischen 1736 und 1738 evangelische Theologie in der nahen Universitätsstadt Halle an der Saale. Nach dem Studium war er als Hauslehrer in der Donaustadt Regensburg tätig, bevor zum zum Professor ohne Lehrstuhl berufen wurde. Erst im Jahre 1760 – Jacob Christian Schäffer war bereits 42 Jahre alt – wurde ihm in Wittenberg der Titel eines Doktors der Philosophie verliehen.

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Querfurt – Das Landwirtschaftsmuseum an der Burg

Bild: ... einen umfassenden Überblick über die Lebensbedingungen ...

Der Burg Querfurt ist ein liebevoll eingerichtetes Landwirtschaftsmuseum mit vielen sehenswerten Exponaten angeschlossen. Die Landwirtschaft hatte in vergangenen Zeiten eine viel größere Bedeutung als heute. Ein größerer Teil der Menschen wohnte in ländlichen Gebieten. Zudem war der Grad der Eigenversorgung des Landes mit Lebensmitteln viel höher als heute.

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Langeneichstädt bei Querfurt – Die Dolmengöttin oder der Menhir mit dem Steinkistengrab an der Eichstädter Warte

Bild: Die Dolmengöttin oder der Menhir von Langeneichstädt.

Direkt neben der Eichstädter Warte – unweit der sehr alten Gemeinde Langeneichstädt im Landkreis Saalekreis – kann ein besonderes Denkmal der Frühgeschichte dieses geschichtsträchtigen Landstriches besichtigt werden, die Dolmengöttin. Der Menhir von Langeneichstädt kam im Frühling des Jahres 1987 bei Ausgrabungen an einem Steinkistengrab aus der mittleren Jungsteinzeit zum Vorschein.

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Unterfarnstädt bei Querfurt – Die Dorfkirche im Tudorstil

Bild: Impressionen von der Kirche zu Unterfarnstädt.

Unterfarnstädt geht heute fast nahtlos in Oberfarnstädt über und bildet mit ihm die Gemeinde Farnstädt, die zum Landkreis Saalekreis gehört. Der Ortsteil Unterfarnstädt hat eine durchaus bemerkenswerte Kirche, die allein ihres Baustiles wegen unsere Beachtung finden sollte. Die Kirche wurde zwischen 1840 und 1844 nach den Plänen des Generals Hindorf erbaut. Der General war der Sohn eines früheren Pfarrers von Farnstädt. Die Kirche wirkt ganz anders als alle anderen Kirchen in Deutschland, da sie dem Stil der englischen Tudorgotik nachempfunden ist. Die Inspiration zum Bau der Kirche in genau diesem Baustil fand der General während eines Aufenthalts in Schottland. Das äußere der Kirche zieht den Betrachter sofort in ihren Bann.

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Querfurt – Burg und Festung

Bild: Die Burg zu Querfurt.

Bereits im 10. Jahrhundert wurde das Adelsgeschlecht von Querfurt erwähnt. In diese Zeit dürfte auch die Gündung der Burg Querfurt fallen. Archäologische Funde belegen jedoch eine weit ältere Besiedlung des Areals. Der berühmteste Querfurter war der in die Kirchengeschichte eingegangene Heilige Brun, der 1009 als Missionar bei den Pruzzen den Märtyrertod starb.

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Langeneichstädt bei Querfurt – Die Eichstädter Warte

Bild: Die Eichstädter Warte bei Langeneichstädt im Landkreis Saalekreis.

Etwa 20 Gehminuten nördlich der Gemeinde Langeneichstädt, die bereits 778 erstmals erwähnt wurde, liegt auf einer sanften Anhöhe ein Wehrturm – die Eichstädter Warte. Der aus Muschelkalkstein bestehende und noch gut erhaltene Turm mit seinem markanten Dachkegel hat bei einem Durchmesser von 7,8 m eine Höhe von 15,6 m. Der einzige Zugang liegt in einer Höhe von etwa 8 m, so dass der Turm seinerzeit praktisch nicht einnehmbar war. Über der Eingangstür befinden sich zwei Konsolsteine, die wahrscheinlich Pechnasen trugen – im Mittelalter ein probates Mittel zur Verteidigung.

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