Hans Valentin Hube – Ein Ritterkreuzträger aus Naumburg

Hans-Valentin Hube wurde am 29.10.1890 in Naumburg geboren. Hube trat 1908 in die kaiserliche Armee ein und wurde im Jahre 1914 so schwer verwundet, das ihm ein Arm amputiert werden musste. Nach dem Ende des ersten Weltkrieges wurde er in die Reichswehr übernommen und arbeitete in verschiedenen Dienststellen. Während des Zweiten Weltkrieges wurde ihm Mitte des Jahres 1940 das Kommando über die 16. mot. Infanteriedivision übergeben. Später kämpfte er an der Ostfront und auf Sizilien. Am 20.04.1944 erhielt er von Hitler eine der höchsten deutschen Auszeichnungen der Wehrmacht, die Brillianten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Einen Tag später kam er bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe der Gemeinde Ainring bei Berchtesgaden in Oberbayern ums Leben.

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Generalfeldmarschall Karl Rudolf Gerd von Rundstedt

Bild: Portrait des Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt - 18.09.1947 in Nürnberg. Dieses Werk ist in den Vereinigten Staaten gemeinfrei, da es von einem Beamten oder Angestellten einer US-amerikanischen Regierungsbehörde in Ausübung seiner dienstlichen Pflichten erstellt wurde und deshalb nach Titel 17, Kapitel 1, Sektion 105 des US Code ein Werk der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika ist.

Karl Rudolf Gerd von Rundstedt wurde am 12.12.1875 in Aschersleben – heute Landkreis Salzlandkreis – als Sohn eines Husarenoffiziers [1] geboren. Er entstammte einer uralten preußischen Soldatendynastie, die über viele hundert Jahre ihren Kurfürsten, Königen und später dem Kaiser dienten [2]. Noch heute erinnert eine farbige Glasscheibe in einem der linken Fenster in der Apsis der Kirche St. Stephani zu Aschersleben an Gerd von Rundstedt. Gerd von Rundstedt besuchte das Realgymnasium in Frankfurt an der Oder, ging dann aber im Alter von zwölf Jahren an die Kadettenschulen Oranienstein und Groß-Lichterfelde. Der genaue Dienstgrad des Vaters Gerd von Rundstedts zum Zeitpunkt der Geburt ist mir nicht bekannt. Sicher ist aber, dass der Vater Gerd von Rundstedts später bis zum Generalmajor aufstieg. [↩]Im Jahre 1913 waren in der preussischen Armee 6 Offiziere mit dem Namen von Rundstedt registriert. [↩]

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General Helmuth Weidling – Ritterkreuzträger und letzer Kampfkommandant von Berlin

Bild: Drei Männer des Volkssturm stehen in Berlin Posten mit Panzerfaust beim Bau von Straßensperren. Bild: Deutsches Bundesarchiv (German Federal Archive), Bild 183-J31320.

Helmuth Otto Ludwig Weidling wurde am 02. November 1891 in der Harzstadt Halberstadt geboren. Nach der Schulausbildung trat er im Jahr 1911 als Fahnenjunker in das 6. Feldartillerieregiment der kaiserlichen Armee ein und wurde im darauf folgenden Jahr zum Leutnant befördert. Im Ersten Weltkrieg wurde Weidling als Beobachter und Batterieführer ausschließlich an der Westfront eingesetzt, kurze Zeit war er auch als Offizier auf den Zeppelin SACHSEN kommandiert und 1916 zum Oberleutnant ernannt. Nach Kriegsende wurde Weidling in das 100000-Mann-Heer der Weimarer Republik übernommen und dort 1922 zum Hauptmann befördert. Nach weiteren Verwendungen und Beförderungen wurde Weidling als Oberst zum Chef des Artillerie-Regiments 56 der faschistischen Wehrmacht, mit dem er auch zu Beginn des Zweiten Weltkrieges am Polen-Feldzug teilnahm. Im weiteren Verlauf wurde Weidling Artilleriekommandeur des XXX. Panzerkorps im Frankreich-Feldzug.

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Heinrich Kreipe – Das spektakuläre Kidnapping eines deutschen Generals und Ritterkreuzträgers auf der Insel Kreta

Bild: Generalmajor Heinrich Kreipe mit dem verletzten Arm bei seiner Ankunft in Kairo. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Heinrich Kreipe wurde am 05.06.1895 als Karl Heinrich Ferdinand Kreipe in Niederspier im heutigen Kyffhäuserkreis geboren. Sein Vater war evangelischer Pfarrer und hatte insgesamt 15 Kinder. Im Ersten Weltkrieg kämpfte Kreipe unter anderem in Verdun und beendete den Krieg als Leutnant. Während der Weimarer Republik diente er weiter in der etwa 100.000 Mann starken Reichswehr. Im Zweiten Weltkrieg wurde er an der Ostfront eingesetzt und erhielt während der 900 Tage dauernden Besetzung der Stadt Leningrad am 13. Oktober 1941 das Ritterkreuz, nachdem er wenige Tage zuvor zum Oberst befördert wurde. Später wurde Kreipe der kommandierende Offizier der 79. Infanteriedivision, die in der blutigen Schlacht von Charkow sowie in Stalingrad kämpfte. Im September 1943 wurde Kreipe zum Generalmajor befördert und übernahm am 15. Februar 1944 das Kommando über die 22. Infanteriedivision, die auf der Mittelmeerinsel Kreta stationiert war.

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Wilhelm Bittrich – Ein Ritterkreuzträger und SS-General aus Wernigerode

Bild: Sturmgeschütz der SS in den Ardennen. Bild: This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany license.

Wilhelm Bittrich wurde am 26.02.1896 in Wernigerode geboren und meldete sich 1914 als Freiwilliger zum Kriegsdienst im kaiserlichen Heer und wurde ein Jahr später zum Leutnant der Reserve befördert. 1916 wechselte er zur Luftwaffe und erhielt als Pilot beide Eiserne Kreuze für den Abschuss von 3 feindlichen Flugzeugen. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges schloss er sich dem Freikorps HÜLSEN an und arbeitete in verschiedenen Berufen unter anderem als Sportlehrer und Angestellter, bevor er im Jahr 1924 Fluglehrer wurde. Im April 1930 kam er als Zivilangestellter zur Reichswehr und wurde zur Ausbildung der damaligen geheimen Luftwaffe ins russische Lipezk kommandiert. 1932 trat er in die SS ein und wurde schon im Oktober desselben Jahres zum Staffelführer ernannt.

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Günther Prien – Der berühmte Kapitänleutnant und Ritterkreuzträger aus Naumburg

Günther Prien wurde am 16.01.1908 in Osterfeld bei Naumburg geboren. Nachdem er 1923 die Schule beendete, begann er seine Laufbahn bei der Handelsmarine und fuhr 8 Jahre lang als Schiffsjunge und Matrose zur See. Im Jahr 1929 machte er sein Steuermannspatent und schon 3 Jahre später auch sein Kapitänspatent. Aufgrund der sich rapide verschlechternden Wirtschaftslage in der Seefahrt trat Prien im Januar des Jahres 1933 als einfacher Matrose der Reichsmarine bei. Nach der bestandenen Ausbildung und einem kurzen Zwischenspiel auf dem LEICHTEN KREUZER KÖNIGSBERG wechselte er im Jahr 1935 als Leutnant zur See in die neu geschaffene U-Boot Waffe.

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Heinrich „AJAX“ Bleichrodt – Ein erfolgreicher U-Boot-Kommandant und Ritterkreuzträger aus Berga am Kyffhäuser

Bild: Berga am Kyffhäuser ist der Geburtsort des Ritterkreuzträgers und U-Boot-Kommandanten Heinrich "AJAX" Bleichrodt. Aufnahme (c) 2013 by Birk Karsten Ecke.

Neben Günther Prien kam auch noch ein weiterer äußerst erfolgreicher wenn auch meistens Unbekannter U-Boot Kommandant aus dem Harz-Saale-Gebiet: Heinrich Bleichrodt wurde am 21. Oktober 1909 in Berga im heutigen Landkreis Mansfeld-Südharz geboren. Im April 1933 trat er in die Reichsmarine ein und nach verschiedenen Verwendungen auf dem Segelschulschiff GORCH FOCK und dem Schweren Kreuzer ADMIRAL HIPPER wurde er im Oktober 1939, also kurz nach Kriegsausbruch, zur U-Boot Waffe versetzt.

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Otto Bösel – Ein Ritterkreuzträger aus Eisleben

Bild: Die legendäre deutsche FlaK 88 mit dem Kaliber 88 Millimeter in Nordafrika. Diese Flugabwehrkanone wurde wurde während des UNTERNEHMENS THESEUS erstmals sehr erfolgreich zur Bekämpfung von Panzern und Selbstfahrlafetten eingesetzt. Bild: Under the licence of Commons:Bundesarchiv. Bundesarchiv, Bild 101I-443-1574-23 / Zwilling, Ernst A. / CC-BY-SA.

Der Ritterkreuzträger Otto Bösel wurde am 12. Juli 1913 in Eisleben geboren. Nach seiner militärischen Grundausbildung und einem Lehrgang bei einem Flugabwehrregiment wurde er zu im Zweiten Weltkrieg zu Beginn des Polen-Feldzuges in die 2. Batterie des Flakregimentes 43 versetzt. Danach folgten weitere Einsätze auf dem Balkan sowie von 1941 bis 1943 unter dem wohl berühmtesten Heerführer der Achsenmächte – Erwin Rommel – unter der Glutsonne Nordafrikas. Im Deutschen Afrikakorps wurden auch zum ersten Mal im großen Maßstab Flugabwehrkanonen gegen feindliche Panzer und Selbstfahrlafetten eingesetzt, weil andere geeignete Abwehrmittel bedingt durch einen langen und durch die Alliierten bedrohten Transportweg nur sehr eingeschränkt zur Verfügung standen.

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