Wolfgang Zeller und die Filmmusik zu Jud Süss und Serengeti darf nicht sterben

Wolfgang Zeller wurde am 12.09.1893 in Biesenrode bei Mansfeld als Sohn eines Pfarrers geboren. Bereits mit 8 Jahren nahm er Musikunterricht und begann schon als Schüler zu komponieren. Nach dem Abitur nahm er weiteren Unterricht in Berlin und München. Zwischen 1914 und 1918 nahm er als Soldat am ersten Weltkrieg teil. Während des Dritten Reiches machte Zeller unter anderen Musik für Propagandafilme wie zum Beispiel JUD SÜSS. Nach dem Zweiten Weltkrieg schrieb er unter anderem die Filmmusik für den antifaschistischen Film EHE IM SCHATTEN. Sein bekanntestes Werk ist wohl die Musik zu SERENGETI DARF NICHT STERBEN von Bernhard Grzimek. Zeller starb am 11.01.1967 in Berlin.

Bild: Die Kirche von Biesenrode im Landkreis Mansfeld-Südharz. In diesem Dorf wurde der Komponist Wolfgang Zeller als Sohn des Pastors geboren. Foto: © 2007 by Bert Ecke.

Bild: Die Kirche von Biesenrode im Landkreis Mansfeld-Südharz. In diesem Dorf wurde der Komponist Wolfgang Zeller als Sohn des Pastors geboren.
Foto: © 2007 by Bert Ecke.

Bild: Ausschnitt aus dem Filmplakat zum nationalsozialistischen antisemitischen Propagandafilm JUD SÜSS. Wolfgang Zeller war der Komponist der Filmmusik.

Bild: Ausschnitt aus dem Filmplakat zum nationalsozialistischen antisemitischen Propagandafilm JUD SÜSS. Wolfgang Zeller war der Komponist der Filmmusik.

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