Huysburg – Das Kloster der Benediktiner

Bild: Das Kloster Huysburg bei Halberstadt.

Nördlich des Harzes, in unmittelbarer Nähe zu Halberstadt, liegt ein bewaldeter Höhenrücken – der Huy. Hier befindet sich das außerordentlich reizvolle Kloster Huysburg. Seine Geschichte geht bis in das späte 8. Jahrhundert unserer Zeitrechnung zurück. Um 780 stand hier ein Fort, das zur Sicherung des Gebietes gegen die östlich lebenden slawischen Stämme diente.

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Stecklenberg im Harz – Die Burgruine Stecklenburg

Bild: Impressionen von der Burgruine Stecklenburg bei Stecklenberg im Harz.

Hoch über dem kleinen Ort Stecklenberg unweit Gernrode am Nordrand des Unterharzes steht die Ruine der alten Stecklenburg. Im Jahre 1129 wurde erstmals ein Gero de Steckeleberge urkundlich erwähnt, allerdings ohne Nennung der Burganlage. Da sich die Adeligen jener Zeit üblicherweise nach ihren Burgen zu nennen pflegten, ist aber anzunehmen, dass um diese Zeit bereits eine Burganlage an der jetzigen Stelle bestanden hat. Während der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Heinrich dem Löwen und Friedrich Barbarossa wurde die Stecklenburg zerstört ((Etwa 20 Gehminuten von der Ruine der Stecklenburg entfernt finden sich die Überreste der Lauenburg. Auch diese Burg wurde während der Kriege zwischen Heinrich dem Löwen und Friedrich Barbarossa zerstört. Die Lauenburg soll einmal die zweitgrößte Burg des Harzes gewesen sein. Möglicherweise…

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Schraplau – Die Ruinen der ehemaligen Burg und Festung der Grafen von Mansfeld

Bild: Die Ruinen der Festung Schraplau.

Die kleine und landschaftlich sehr reizvoll am Weidabach gelegene Stadt Schraplau gehört jetzt zum Landkreis Saalekreis. Vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges aber war Schraplau neben Eisleben, Gerbstedt und Alsleben eine der vier Städte des Mansfelder Seekreises. Der Ort gehörte über dreihundert Jahre den Grafen von Mansfeld. Der Ortsname Schraplau stellt im Vorharzgebiet eine Besonderheit dar. Der Name klingt slawisch, ist aber deutschen Ursprunges. Er setzt sich aus den althochdeutschen Worten scraeva für Habicht und loh für Wald zusammen. So kann man Schraplau auch mit Habichtswald übersetzen. Die Einheimischen nennen ihren Ort noch heute mundartlich Schrappel.

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Blankenburg am Harz – Die Burgruine Regenstein

Bild: Das Alte Schloss Reinstein oder Regenstein. Stich von Matthäus Merian aus den Jahren 1654/1658. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Auf einem weithin sichtbaren exponierten Sandsteinrücken in den Nähe der Stadt Blankenburg im Nordharz befinden sich die Reste einer in den Fels gehauenen Burg- und Festungsanlage, der Regenstein. Eine erste Nutzung des Berges als Burganlage geht bis in das 11. Jahrhundert zurück. 1197 nennt sich ein Graf Konrad I. erstmals nach dem Regenstein und begründet so das Geschlecht der Regensteiner. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde der Regenstein baulich stark erweitert. Die Burg hatte danach eine Ausdehnung von 17500 Quadratmetern. Im 14. Jahrhundert hatten die Grafen von Regenstein beherrschende territoriale Machtposition im Nordharz. Durch permanente Fehden mit dem Halberstädter Bistum kam es jedoch schnell zum Ruin des Regensteiner Grafengeschlechts.

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Haus Zeitz – Königshof, Schloss, Rittergut und zuletzt … Ruine

Bild: Impressionen von der Ruine Haus Zeitz.

Haus Zeitz, eine kleine Siedlung im südlichen Teil des Landkreises Salzland, gehört heute zur Gemeinde Belleben. Der Ursprung dieser Siedlung geht sehr wahrscheinlich bis in die Zeit der slawischen Besiedlung des Gebietes links der Saale zurück. Der Name Zeitz erinnert an die slawische Worte zitci oder ciza, die für Kornspeicher oder Göttin der Säugenden stehen. Spätere Namensnennungen der Siedlung lassen den slawischen Ursprung nachvollziehbar werden.

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Heldrungen – Wasserburg, Festung und Schloss

Bild: Festungswerke und Bastionen der Wasserburg Heldrungen.

Eine erste schriftliche Erwähnung fand die Burg Heldrungen im Jahre 1126. Da der Ort inmitten einer uralten Kulturlandschaft liegt, ist aber anzunehmen, dass in diesen kriegerischen Zeiten und der exponierten geografischen Lage bereits einige Jahrhunderte vorher eine befestigte Anlage bestanden hat. Die Burg des 12. Jahrhunderts wird vermutlich noch aus Holz bestanden haben. Aber bereits um das Jahr 1200 wurde inmitten der flachen Landschaft eine steinerne Wasserburg errichtet.

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Freyburg an der Unstrut – Die Neuenburg

Hoch über der uralten und geschichtsträchtigen Kulturlandschaft des Unstruttales, in der Nähe des Städtchens Freyburg, erheben sich die alterwüdigen Mauern der Neuenburg. Mit dem Bau der Burganlage wurde gegen 1090 durch Ludwig der Springer begonnen. Die Burg diente – genau wie die Wartburg bei Eisenach – der Sicherung der umfangreichen Besitzungen des Reiches der Thüringer. Entsprechend dürfte bereits um diese Zeit die Befestigung der Anlage ausgefallen sein: tiefe Gräben, Wälle und Bergfried waren sicher vorhanden.

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Egeln – Die Wasserburg

Bild: Die Wasserburg Egeln.

Mit freundlicher Unterstützung von Herrn Uwe Lachmuth, Museumsleiter der Wasserburg Egeln www.burg-egeln.de Ein Kastell in Egeln wurde urkundlich erstmals im 10. Jahrhundert erwähnt. Die Orte Oster- und Westereguln gehörten zusammen mit einem Teil des nahen Hakel zur Ausstattung des Grafen Siegfried, dem einzigen Sohn des berühmten Markgrafen Geros und Paten Kaiser Ottos I. Es ist aber auf Grund der bevorzugten Lage des Ortes anzunehmen, dass hier bereits deutlich früher eine Siedlung bestanden hat. Siegfried verstarb sehr jung um das Jahr 959, so dass sein Vater Gero die Besitzung dem neu gegründeten Kloster Gernrode zuschrieb. Diesem Kloster stand Siegfrieds Witwe Hathui, geborene von Billung, über einen Zeitraum von 55 Jahren als Äbtissin vor.

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Blankenburg am Harz – Das Große Schloss und Kronprinzessin Viktoria Luise von Preußen

Bild: Impressionen vom Großen Schloss zu Blankenburg im Harz.

Das Große Schloss liegt auf dem Berg Blankenstein hoch über der beschaulichen Fachwerkstadt Blankenburg an der Nordabdachung des Harzes. Die Geschichte des Großen Schlosses und seiner Vorgängerburg ist eng mit der des Ortes Blankenburg am Harz verbunden. In der Zeit zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert wurde auf dem Großen Schloss zu Blankenburg nicht selten auch der Grundstein zu europäischer Politik gelegt. Ort und Burg Blankenburg wurden erstmals im Jahre 1123 – nach anderen Quellen 1128 – urkundlich erwähnt.

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Eisleben – Das Denkmal der Marathonläufer

Bild: Das Denkmal Der Marathonläufer am Schlossplatz in der Lutherstadt Eisleben.

Das am Schlossplatz in der Lutherstadt Eisleben stehende Denkmal DER MARATHONLÄUFER wurde im Jahre 1927 durch das hier etablierte Lehrerseminar an die Stadt – ein Dank an die mehr als hundertjährige Unterstützung. Doch die Geschichte dieses Denkmals ist weitaus älter. Die Figur des Marathonläufers geht auf eine Sage der griechischen Antike zurück: Die Griechen hatten die feindlichen Perser in einer großen Schlacht bei Marathon geschlagen. Die Siegesbotschaft wurde durch einen Läufer nach Athen gebracht. Dort angelangt starb er nach dem anstrengenden Lauf vor Erschöpfung. Da die Schlacht von Marathon einen Wendepunkt in der Geschichte des antiken Griechenland war, wurde der Läufer von Marathon zur Symbolfigur.

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Eisleben – Das Martin Luther Denkmal auf dem Markt

Bild: Das Lutherdenkmal auf dem Markt von Eisleben.

Auf dem Markt der Lutherstadt Eisleben befindet sich unmittelbar unter dem historischen Rathaus ein imposantes Denkmal, mit dem die Stadt ihren wohl berühmtesten Sohn, den Reformator Dr. Martin Luther, ehrt. Von der ersten Planung bis zur Weihe des Denkmales zum 400. Geburtstages Luthers am 10. November 1883 verging eine lange Zeit. Bereits Anfang des Jahres 1801 wurde eine Königlich-Preußische-Vaterländische-Literarische Gesellschaft in der Grafschaft Mansfeld mit dem Ziel dem Reformator Dr. Martin Luther zum 300. Jubiläum des Thesenanschlages im Jahre 1817 ein Denkmal zur errichten.

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Lutherstadt Eisleben – Der Neue Jüdische Friedhof

Bild: Der Jüdische Friedhof zu Eisleben.

In der alten Bergbaustadt Eisleben entwickelte sich bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten eine nicht unbedeutende Jüdische Gemeinde. Eisleben war Anfang des 19. Jahrhunderts Teil des Königreichs Westphalen des Jérôme Bonaparte, in dem mit dem Code Napoléon (auch als Code Civil bekannt) Juden die gesellschaftliche und rechtliche Gleichstellung garantiert wurde. Auch der Staat Preußen – nach dem Ende der Napoleonischen Kriege Rechtsnachfolger des Königreichs Westphalen – garantierte den im Staat leben Juden zunehmende Bürgerrechte. Im Jahre 1869 wurden alle Beschränkungen für Juden formal aufgehoben. Die in Preußen lebenden Juden konnten sich somit wirtschaftlich und religiös unter dem Schutz der Bürgerrechte frei entfalten.

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Hettstedt – Die Stadt zwischen Harz und Halden

Bild: Auf dem Markt von Hettstedt.

Im schmalen Wippertal, eingefasst von steilen Hängen und unzähligen Bergbauhalden, liegt die Stadt Hettstedt. Die erste Erwähnung geht auf eine Urkunde aus dem Jahre 1046 zurück, in der eine Siedlung HEICZTEDE erwähnt wurde. Damals schenkte König Heinrich III. einige Güter, vielleicht aber auch den ganzen Ort, dem Bistum Meißen. Das und auch die Endung -stede (heute: -stedt) legt die Vermutung nahe, dass hier schon einige Zeit vorher eine Siedlung bestanden hat.

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